Schwerin : Ausstellung zeigt Rückgang der Arten

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03. Mai 2019, 11:21 Uhr

Schwerin | Ob Feldlerche oder Rebhuhn, Wildbienen oder Schmetterlinge, der Rückgang der Vögel und Insekten in der Agrarlandschaft ist dramatisch. Die aktuelle Ausstellung in der Naturschutzstation Schwerin beschäftigt sich mit den Ursachen und Folgen der intensiven Landnutzung und dem damit verbundenen Rückgang der Artenvielfalt.

Mit dem Verschwinden von Singvögeln steht nicht nur ein stummer Frühling bevor, der Verlust von bestäubenden Insekten setzt auch die Ernten aufs Spiel. Zusätzlich zur Beseitigung von wertvollen Blüh- und Randstreifen, Gehölzen und Brachflächen gefährdet der wachsende Einsatz von Pestiziden und Dünger und der Trend zu Monokulturen der Artenvielfalt. „In der Ausstellung erfahren die Besucher Wissenswertes über die konventionelle und ökologische Landwirtschaft und deren unterschiedlichen Auswirkungen auf Flora und Fauna“, berichtet Katja Burmeister vom Nabu-Team in der Naturschutzstation. „Interaktiv wird es für den Besucher im Biosiegel-Dschungel und beim Getreidearten-Test. Kurzum: Es gibt für Groß und Klein wieder viel zu entdecken.“ Die Inhalte sind kindgerecht aufbereitet.

Die Ausstellung läuft bis Ende 2019 und kann während der Öffnungszeiten der Naturschutzstation, Am Strand 9, Stadtteil Zippendorf, dienstags bis samstags jeweils von 10 bis 16 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

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