Schweriner Einzelhandel : Aus der Region ins Regal

Gemüse und Obst, Fisch und Honig: Jan Graf und Sandra Meißner bieten regionale Produkte im Supermarkt an.
Gemüse und Obst, Fisch und Honig: Jan Graf und Sandra Meißner bieten regionale Produkte im Supermarkt an.

Lebensmittelmarkt im Schlosspark-Center setzt auf Produkte aus Stadt, Kreis und Land

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22. Juni 2017, 23:30 Uhr

Biologisch, ökologisch, aus der Region – wofür die Verbraucher früher direkt zum Bauern aufs Land fahren musste, reicht heute der Gang zum nächsten Supermarkt um die Ecke. Immer mehr Produkte aus der Nachbarschaft sind in den Regalen zu finden, so auch im neuen Edeka-Markt im Schlosspark-Center.

Im Kühlregal klafft ein Loch. Herings- und Krabbensalat von der Firma Mecklenburger Fischfeinkost sind momentan vergriffen. „Die Lieferzeiten müssen sich noch entwickeln“, sagt André Nötzelmann, Inhaber des Lebensmittelmarktes, der am 18. Mai eröffnete. „Aber das zeigt uns, dass Produkte aus der Region bei unseren Kunden gut ankommen.“

Fleisch aus Zarrentin, Erdbeeren vom Hof Glantz, Tomaten und Kartoffel von Hof Denissen aus Wöbbelin sowie Zwiebeln aus Lübesse, demeter Apfelsaft aus Ahrensboeck oder demeter Honig aus Peckatel – die Verbraucher finden auf der 1400 Quadratmeter großen Verkaufsfläche allerhand regionale Produkte. „Wir haben uns Bio auf die Fahnen geschrieben“, erklärt Nötzelmann, der bereits im vergangenen Jahr Gespräche mit den Lieferanten führte. „Ich habe mir die Höfe angeguckt, weil es mir wichtig ist, wo die Lebensmittel produziert werden und welche Menschen dahinter stehen“, so der 35-Jährige.

Und die Rückmeldungen der Kunden geben ihm Recht. „Es tut gut zu wissen, wo mein Essen herkommt und gleichzeitig alles in der Stadt bekommen zu können“, sagt Marion Reich beim Gang durch die Obst- und Gemüseabteilung. In den kommenden Monaten soll die regionale Produktpalette ausgebaut werden. „Ich führe momentan Gespräche mit dem Hof Medewege, von denen wir Gemüse wie Salat und Radieschen beziehen würden. Und im Herbst gibt es hoffentlich Fleisch von einem regionalen Jäger“, so Nötzelmann.

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