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30 Sorten auf 30 Hektar : Aus Crivitz frisch auf den Tisch

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

30 Sorten auf 30 Hektar Land: Gartenbau-Bereich der Agrargenossenschaft versorgt die Region mit Gemüse

svz.de von
erstellt am 10.Aug.2014 | 23:54 Uhr

Stolz blickt Thomas Dreyer auf „seine“ Felder. „Hier wachsen auf 30 Hektar Land 30 verschiedene Sorten Gemüse. In Norddeutschland sucht dieses Angebot seinesgleichen“, sagt der Leiter des Gartenbau-Bereichs der Agrargenossenschaft Crivitz am Settiner Weg.

Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl, Blumenkohl, Wirsingkohl, Rote Bete, Zwiebeln, Sellerie, Porree, Kohlrabi, Brokkoli – was das Herz des Gemüsefreundes begehrt, wächst auf den Flächen. „Viele Sorten werden regional verarbeitet“, erklärt Dreyer. So bekomme der geneigte Verbraucher küchenfertige Produkte mit dem Gemüse aus Crivitz, stecke etwa in manchem Waldorfsalat, dereinst in New York erdacht, Sellerie aus heimischem Boden.

Praktisch das gesamte Sortiment des Gartenbaus erhalten die Kunden im Hofladen in der Parchimer Straße in Crivitz. „Das Geschäft soll demnächst noch vergrößert werden“, kündigt Dreyer an. Über Blumenkohl, Kohlrabi, Möhren und vieles mehr aus Crivitz könnten sich aber auch die Schweriner freuen. „Als Direktvermarkter sind wir auf zwei Wochenmärkten in der Landeshauptstadt vertreten“, so der Gartenbau-Chef. Mit Gemüse aus Crivitz werde schließlich auch der berühmte Hamburger Großmarkt beliefert.

Gearbeitet wird bei den Crivitzer Gartenbauern nach der so genannten integrativen Methode in der Landwirtschaft. „Wir halten den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich“, betont Dreyer.

Gut 20 Mitarbeiter sind in der Saison für den Gartenbau-Bereich der Agrargenossenschaft tätig. Außer auf den Feldern vor den Toren der Stadt gedeiht das Gemüse auch auf rund 4000 Quadratmeter Gewächshausflächen. „Auf diesen Flächen pflanzen wir beispielsweise Tomaten, Gurken, Paprika und Zucchini an“, erklärt Dreyer.

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