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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 23:35 Uhr

SVZ-Report : Auf Schwerins Baustellen geht es rund

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

SVZ-Report: Eine Rundfahrt durch die Stadt zeigt, dass Bauleute an vielen Orten gleichzeitig fleißig arbeiten

von
erstellt am 09.Sep.2014 | 22:00 Uhr

Viele Schweriner nervt, dass in zahlreichen Straßen gleichzeitig gebaut wird. Kommt dann eine Umleitung wie am vergangenen Sonnabend um den Alten Garten hinzu, gibt es lange Staus. Aber sind die vielen Straßensperrungen tatsächlich notwendig? Wird auf den Baustellen wirklich gearbeitet. SVZ machte den Test. Redakteur Bert Schüttpelz und Fotograf Reinhard Klawitter klapperten gestern Vormittag sieben Baustellen ab.

10.30 Uhr, Hamburger Allee: Zwischen dem Grünen Tal und der Cottbuser Straße sind vier Baumaschinen im Einsatz, ein halbes Dutzend Arbeiter setzt Bordsteine, legt die neue Bushaltestelle an und pflastert Gehwege. Auf dem Stück weiter bis zur Plater Straße geht es richtig rund. Drei Walzen rollen hier, pausenlos liefern 40-Tonner Bitumen für die riesige Asphaltiermaschine an, die auf der vollen Fahrbahnbreite rattert. Mit ihrer kleinen Schwester asphaltieren die Mitarbeiter der Firma Matthäi die Einmündungen.

10.45 Uhr, Hagenower Straße Höhe Stadionbrücke: Ein Bagger trägt die Fahrbahn ab und verlädt die Reste auf einen Laster.

11 Uhr, Wittenburger Straße: Sieben Arbeiter der Schweriner Firma TuK sind zwischen Obotritenruing und Bäckerstraße mit zwei Baggern, zwei Radladern und einem Lkw im Einsatz. Es werden Kanäle für Ver- und Entsorgungsleitungen ausgehoben, Rohre verlegt, Borde gesetzt und Tragschichtteile eingebaut.

11.10 Uhr, Jungfernstieg: Hier wird nicht gearbeitet, aber es ist zu erkennen, dass die gesperrte Fahrspur frisch asphaltiert wurde und jetzt trocknet.

11.15 Uhr, Obotritenring: Zwischen Robert-Beltz- und Lübecker Straße ist der Ring gesperrt. Hier wird der Fahrbahnbelag erneuert. Vier Baumaschinen sind im Einsatz.

11.20 Uhr, Bürgermeister-Bade-Platz: Auf der Dauerbaustelle bis zur Güterbahnhofstraße sind gleich mehrere Bautrupps am Werk. Gearbeitet wird mit Rüttelplatten, Baggern, Radladern und per Hand an Bordsteinen, Gehwegen, Einfahrten, Leitungen und am Fahrbahnunterbau.

11.30 Uhr, Alexandrinenstraße: Im ersten Bauabschnitt arbeiten drei Mann auf der Aubachbrücke an Leitungen, der Gewölbe-Isolierung und Brückenverkleidung. Im zweiten Bauabschnitt lärmen vier Bagger, zwei Kipper und zwei Gabelstapler der Firmen Jürgen Martens und TuK.

11.40 Uhr, Werderstraße: Im unteren Bereich arbeiten Mitarbeiter der WAG mit zwei Baggern und einem Gabelstapler an den Rohrleitungen, im oberen Bereich schaufeln weitere Bagger.

Dies sind keineswegs alle Straßenbauarbeiten in Schwerin. Wenn Sie, liebe Leser, „schlafende“ Baustellen kennen, rufen Sie uns am „Heißen Draht“ an.

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