Schweriner Hochschullandschaft : Auf kurzem Weg zum Doktor-Titel

Freuen sich auf viele Promotionskandidaten: Prof. Dr. Volker Wittberg (l.) mit FHM-Leiter Prof. Dr. Torsten Fischer.
Freuen sich auf viele Promotionskandidaten: Prof. Dr. Volker Wittberg (l.) mit FHM-Leiter Prof. Dr. Torsten Fischer.

Fachhochschule des Mittelstandes bietet jetzt Promotion an

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29. September 2016, 23:16 Uhr

Die Landeshauptstadt als Studienstandort? „Ja, das klappt ausgezeichnet“, sagt Prof. Dr. Torsten Fischer. „Wir haben sogar noch viel mehr vor“, erklärt der Leiter der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM). Gestern begrüßte Fischer den Prodekan der Bielefelder FHM, Prof. Dr. Volker Wittberg, am Pfaffenteich. Grund für den Besuch des Akademikers: Ab Oktober gibt es die Möglichkeit, in Schwerin zu promovieren.

„Durch eine Partnerschaft mit zwei englischen Universitäten können wir als Fachhochschule zwei Promotionsstudiengänge anbieten“, erläutert Wittberg. In kleinen Gruppen von maximal 20 Studenten lernen die Doktoranden die wichtigsten Methodiken der Forschung und stehen dabei in ständigem Kontakt mit den Betreuern, so Wittberg. Möglich sind Promotionen als „Doctor of Business Administration“, kurz DBA, und „Doctor of Philosophy“, kurz PhD. „Die Dozenten fliegen immer von Donnerstag bis Sonntag ein, die Vorlesungen finden am jeweiligen FHM-Standort statt“, erklärt Fischer.

Am 13. Oktober werden im Ludwig-Bölkow-Haus die neuen FHM-Studenten immatrikuliert. Gleichzeitig warten Wittberg und Fischer auf die ersten Bewerber für die Promotionsstudiengänge. „Die erste Lerngruppe wird in Köln oder Bielefeld an den Lesungen teilnehmen. Unser Ziel ist es aber, dass wir auch in Schwerin eine eigene Promotionsgruppe haben“, sagt Fischer. Zielgruppe des neuen Studienangebots seien Akademiker mit Berufserfahrung. „Natürlich sind die Studiengänge nicht ganz billig. Dafür erhalten Studenten bei uns aber alle Möglichkeiten, ihren Doktortitel in der Regelstudienzeit von vier Jahren zu erhalten“, erklärte Wittberg.

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