Mehr Verkehr : Auf der Krösnitz wird es enger

Stockender Verkehr auf der Zufahrt zur Krösnitz:  Kommen Fahrzeuge aus beiden Richtungen, wird es eng.
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Stockender Verkehr auf der Zufahrt zur Krösnitz: Kommen Fahrzeuge aus beiden Richtungen, wird es eng.

Neue Wohnbebauung und Reaktivierung alter Gewerbeobjekte erhöht Verkehrsbelastung auf der Halbinsel

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30. März 2014, 23:26 Uhr

Die Stadtentwicklung setzt jetzt auch auf der Krösnitz neue Akzente. Doch damit entstehen auch Probleme. Alteingesessene Bewohner der idyllisch im
Ostorfer See gelegenen Halbinsel klagen, dass der Verkehr stark zugenommen habe. Das betreffe vor allem die Zufahrt, also die Stadionstraße. Dort waren als Verkehrsberuhigung Parkbuchten und mit Grün bepflanzte Inseln angelegt worden. Doch in diesem Bereich kommt es jetzt zu stockendem Verkehr, wenn Fahrzeuge aus beiden Richtungen unterwegs sind. Genau diese Situationen hätten in den vergangenen Wochen deutlich zugenommen, sagen Anwohner. Denn auf der Krösnitz wird es enger.

Nachdem in den vergangenen Jahren neue Häuser zumeist als Lückenbebauung entstanden waren, wird nun auch einem ehemaligen Gewerbestandort neues Leben eingehaucht: der alten Postschule. Dort sind 30 Wohnungen und mehrere Büros entstanden. Zum Komplex gehörten einst Internatsbereich, Werkstätten und Schulungsräume sowie eine kleine Sporthalle und ein Schießplatz. Zwei der drei Fronthäuser zur Stadionstraße beherbergen nun Firmen, das dritte vier Mietwohnungen. Weitere 28 Mietwohnungen sind im ehemaligen Internat, dem größten Gebäude, entstanden. Und das Areal der abgerissenen Sporthalle soll nun bebaut werden. Der Hauptausschuss hat gerade grünes Licht für den entsprechenden B-Plan gegeben. Er sieht vor, dass dort zehn Eigenheime entstehen können. Wird das die Verkehrslage weiter verschärfen?

Holger Herrmann sieht die Situation entspannt. Der Chef der Firma Maxpress ist mit seinem Unternehmen vom Dreesch in die alte Postschule gezogen und ist mit dem Umzug sehr zufrieden. „Im Ortsbeirat wurde positiv bewertet, dass wir ausreichend eigene Firmenparkplätze geschaffen haben.“ Ein echtes Stau-Problem hat er in der Stadionstraße noch nicht beobachtet, stellt aber die Frage: „Müssen die Verkehrsinseln wirklich sein?“ Ein viel drängenderes Problem aber sei, dass die Anlieger der Krösnitz noch keine aussagekräftigen Informationen von der Verwaltung zum geplanten Abriss der Brücke bekommen hätten. „Dann bekommen wir hier wirklich ein Verkehrsproblem“, sagt Herrmann.

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