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Offizielle Freigabe : Auf dem Radweg an B 106 rollt es endlich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zwei Abschnitte bei Lübstorf sind fertig: Weiterbau bis zur Ostsee steht an

An der B 106 bei Lübstorf ist der Radweg gleich gen Norden und Süden gewachsen. Gestern Nachmittag wurden beide Strecken ihrer Bestimmung übergeben. „Auf diesen Lückenschluss haben wir schon lange gewartet“, erzählt Joachim Schröder aus Lübstorf. „Vor allem für unsere Enkeltochter Hanne.“ Denn wenn die Zehnjährige Verwandte und Freunde in Drispeth und Zichkusen besuchen wollte, musste das Mädchen bislang mit den Auto gefahren werden. „Mit dem Rad auf der B 106: Das war doch viel zu gefährlich“ , betont Großmutter Helga. Jetzt kann Hanne allein mit den Rad fahren, wie schon bislang nach Rugensee. Das Mädchen freut sich darauf und wollte deshalb zu den ersten gehören, die hier radeln. Die Schröders gehören zu den mehr als 70 Radlern, die gestern dem Aufruf der Gemeinden Lübstorf , Klein Trebbow und Zickhusen zu dieser Tour gefolgt waren.

Freudig überrascht von dieser großen Resonanz war Infrastrukturminister Christian Pegel. „Das zeigt, dass der Radweg erwartet wurde“. Pegel vollzog nicht nur den offiziellen Akt, er fuhr mitsamt seiner beiden kleinen Töchter mit dem Rad von Lübstorf bis Schwerin.

Nach diesem Lückenschluss geht es an den nächsten. Die Planungen für den Radwegebau an der B 106 zwischen Zickhusen und Groß Stieten sollen noch in diesem Jahr ausgelegt und abgeschlossen werden. Das Land strebt eine rasche Umsetzung an, damit in naher Zukunft komplett zwischen Schwerin und Wismar durchgeradelt werden kann. „Das ist für Einheimische und Touristen gleichermaßen wichtig und hilfreich“, betont Pegel.

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