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Festspiele in Schwerin : Auf dem Drahtesel zu Konzerten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zweite Auflage des Fahrradkonzertes der Festspiele MV war ein voller Erfolg

svz.de von
erstellt am 09.Jul.2017 | 20:30 Uhr

Strahlender Sonnenschein lockt Schweriner und Touristen auf das Fahrrad. Doch am Sonntag waren besonders viele Radler in der Stadt unterwegs. Und sie hatten alle eins gemeinsam: ein grünes Tuch. Mal um den Hals. Mal am Lenker. Mal am Fahrradkorb. Der Grund dafür: das zweite Fahrradkonzert der Festspiele MV. An dreizehn bisweilen ungewöhnlichen Orten konnten die Besucher Musik aller Art lauschen.

Die Klänge vom „Vison String Quartet“ waren schon von weitem zu hören. Die Festspiel-Preisträger Jakob Encke, Daniel Stoll, Sander Stuart und Leonard Disselhorst sorgten für ein volles Haus in der Gaststätte der Marina Nord. Die Besucher nutzten das schöne Wetter, genossen bei einem kühlen Getränk die klassische Musik auf der Terrasse. Dabei gab es neben Werken aus dem klassischen Bereich auch Jazz- und Pop-Stücke zu hören.

Die Spielstätte am Heidensee war nicht der nördlichste Veranstaltungsort. Von der Seewarte am Paulsdamm über die Alte Brauerei bis hin zum Freilichtmuseum in Mueß konnten die sportlichen Musikliebhaber radeln. Jeder Ort stand dabei unter einem anderen Motto. Wasser-Orchester gab es in der Ecolea-Schule, Modern Classics bei der Schweriner Rudergesellschaft, Family Clash im Strandpavillon in Zippendorf. Ravi Srinivasan spielte mit seinem Sohn Arun Leander an einem etwas ungewöhnlichen Ort: in der alten Druckerei der SVZ. Der Vater an der Percussion, der Sohn am Akkordeon, gemeinsam entführten sie das wechselnde Publikum mit exotischen Klängen, spannenden Geschichten und neuen Instrumenten in die Welt der asiatischen Kultur.

Auch Heiner Heitkamp ist mit seiner Frau auf dem Fahrrad unterwegs von Konzert zu Konzert. „Wir haben uns das gut eingeteilt“, erzählt er. „In den ersten beiden Stunden fahren wir die südlichen Stationen an, danach machen wir uns auf den Weg in den Norden der Stadt.“ Das Ehepaar aus der Nähe von Köln ist sehr angetan von dem Konzept und gehören seit Jahren zum begeisterten Festspielpublikum. Zum Abschluss des Fahrradkonzertes ging es auch für die beiden Urlauber auf die Freilichtbühne.

 

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