Luther-Jubiläum : Auch Schwerin feierte Luther

Auf dem Markt war zu Pfingsten eine große Tafel aufgebaut: Jaime L. und Jan Jensch mit Tochter Rebecca und Sebastian Fuß (v.l.) gehörten zu den Tisch-Gastgebern.  Fotos: Klawitter (2) / Koepke (1)
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Auf dem Markt war zu Pfingsten eine große Tafel aufgebaut: Jaime L. und Jan Jensch mit Tochter Rebecca und Sebastian Fuß (v.l.) gehörten zu den Tisch-Gastgebern. Fotos: Klawitter (2) / Koepke (1)

500 Jahre Reformation: Gottesdienste und Aktionen in den Kirchengemeinden erinnerten an die berühmten 95 Thesen

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27. Dezember 2017, 08:00 Uhr

„Vom Himmel hoch, da komm ich her…“ Dieses bekannte Weihnachtslied schrieb Martin Luther 1534 für seine jüngste Tochter Margarete. Auch in diesem Jahr erklang es wieder – in den Gottesdiensten oder bei der Bescherung unterm Tannenbaum. Der Reformator wollte, dass die Geburt Jesu als fröhliches Familienfest begangen wird – mit Gesang und mit Geschenken. So prägte Luther auch das Weihnachtsfest, denn ursprünglich war es üblich, dass die Kinder am 6. Dezember mit Gaben vom Heiligen Nikolaus bedacht wurden.

500 Jahre Reformation – landauf, landab wurde das Jubiläum 2017 gefeiert, und die Schweriner feierten mit. Rund 1000 Gäste kamen am 31. Oktober zum Festgottesdienst in den Dom. Bei einem Ökumenischen Gottesdienst zu Pfingsten und einem anschließenden Mahl unter freiem Himmel auf dem Markt betonten Landesbischof Gerhard Ulrich und Erzbischof Stefan Heße aus Hamburg die Gemeinsamkeiten im Glauben.

In den Kirchengemeinden der Stadt gab es im Laufe des Jahres zahlreiche Aktionen, die an den Thesenanschlag Martin Luthers 1517 erinnerten, in der Petrusgemeinde im Mueßer Holz etwa konnten Kinder in historische Gewänder schlüpfen und mit Hammer und Nagel nachspüren, wie sich Luther gefühlt haben mag. Domprediger Volker Mischok brachte die Bibel zeitgemäß unters Volk – in einer Endlosschleife auf einer LED-Tafel über dem Marktportal. „Wir haben unser Ziel erreicht. Die Menschen beschäftigen sich mit der Heiligen Schrift“, bilanzierte er zufrieden und schenkte zum Abschluss des Projekts am Reformationstag einen Tropfen von Luthers Lieblingswein aus, einem Malvasier.

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