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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. Oktober 2017 | 12:14 Uhr

Plate feiert : Auch in Plate wird das Glück nie alt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ernste Themen und viele glückliche Gesichter: Neun Tage haben die Einwohner und Gäste den 825. Geburtstag der Gemeinde gefeiert

von
erstellt am 11.Jul.2016 | 09:00 Uhr

Eine ganze Woche wurde gefeiert, gelacht und gestaunt: Mit zahlreichen Gästen feierten die Plater den 825. Geburtstag ihrer Gemeinde. Jeden Tag in der vergangenen Woche hatte das Festkomitee mindestens eine Veranstaltung geplant. Und auch ein paar ganz besondere Gäste hatten die Plater eingeladen. Unter anderem hatte die Schauspielerin Katrin Sass zugesagt, aus ihrer Autobiografie „Das Glück wird niemals alt“ in der Pfarrscheune zu lesen. Mehr als 150 Gäste lauschten am Freitagabend ihrer Geschichte mit Höhen und Tiefen. Auch ihren Ansichten über die aktuelle Politik und ihrer Ansicht von Beziehungen: „Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen“, versicherte sie.

Mit zahlreichen Höhepunkten ging es dann ins zweite Festwochenende. Das zu ignorieren, dürfte schwer gefallen sein. Die Schützen des Elde Böller Kommandos Matzlow-Garwitz hatten den Reigen der guten Laune eröffnet. „Wer den Schuss jetzt nicht gehört hat, dem ist nicht zu helfen“, sagte Bürgermeister Ronald Radscheidt, nachdem es mehrfach laut knallte und das Fest so offiziell eröffnet wurde. „Wir knallen aber nicht, wir böllern“, betonte Holger Brummund von den Matzlower Schützen. Die Kanonen sind Marke Eigenbau. „Aber geprüft“, betont der Schütze.

Wesentlich leiser, aber nicht unlustig ging es auf dem Sportplatz zu. Der „Grand Prix Spätlese“ wurde dort ausgefahren. Mit E-Mobilen, die vorrangig gern von Menschen genutzt werden, die nicht mehr ganz so flott unterwegs sind, ging es auf die Rennbahn. Ein bisschen Slalom, ein bisschen Balanceübungen mit kleinen Bällen. „Wir wollten mal etwas Verrücktes machen und so lässt sich sicher auch die Angst vor solchen Gefährten nehmen“, sagt Ingo Dührsen, der Vorsitzende des Plater Seniorenbeirats. Doch nicht nur die Senioren nutzten die Chance, um mit einem der Scooter durchzustarten. Auch Bürgermeister Radscheidt wagte einen Versuch und hatte sichtlich Spaß.

Viele lachende Gesichter gab es ebenso beim Seifenkistenrennen. Ziemlich steil und schnell sausten die Teilnehmer am Sportplatz den Berg hinunter. Doch alle Knochen blieben heil und Schürfwunden aus.

Was passiert, wenn das Glück ausbleibt, zeigte die Plater Feuerwehr auf dem Festplatz. Sie simulierte eine Rettungsaktion mit Schere und Spreitzer. Und wer es nicht ganz so ernst mag, hatte reichlich Platz und verschiedene Attraktionen zum Austoben. So nutzten viele Kindern die Strohballenburg oder drehten Runden auf dem Kettenkarussell. Am Abend tanzten die Plater und ihre Besucher im Festzelt zur Musik von „Hale-Bopp“ und feierten den Geburtstag der Gemeinde bis in den frühen Morgen.

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