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Comedian kommt : Atze Schröder sagt: Richtig fremdgehen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Comedian stellt am 20. November sein neues Programm in der Kongresshalle vor

von
erstellt am 21.Okt.2014 | 11:45 Uhr

Atze Schröder will Deutschlands Seitensprunggemeinde aufklären und trifft mit seinem Programm „richtig fremdgehen“ den Nerv des Publikums. Denn die Verführung lauert überall: Sexy und gutaussehend an der Hotelbar, süß und kalorienlastig im Supermarktregal, rassig-röhrend beim Porsche-Händler. Atze Schröder stellt im Gespräch mit SVZ-Redakteur Bert Schüttpelz seine Offenbarung für ein glückliches Leben vor, die er ausführlich am 20. November in der Kongresshalle erläutern will.
Alle reden nach den verpatzten EM-Qualifikationsspielen über Fußball, aber Du über die Beziehung von Mann und Frau. Warum?
Atze Schröder: Das eine schließt das andere doch nicht aus. Zum einen ist Fußball doch auch für Frauen äußerst reizvoll – ich brauche mir doch bloß solche Trainer-Typen wie Jogi Löw, Pep Guardiola oder Jürgen Klopp anzuschauen: Da fliegen die Frauen doch drauf, ganz zu schweigen von vielen Spielern. Da werden Frauen heiß auf Fußball. Auf der anderen Seite müssen sich die Männer, die bei der Sportschau unter sich bleiben wollen, doch die Frage stellen: Was macht meine Frau in diesen zwei Stunden? Und damit sind wir schon wieder beim Thema.
Aber warum willst Du ausgerechnet Tipps für richtiges Fremdgehen geben?
Ich bin in einem Frauenhaushalt aufgewachsen, Du kannst mir glauben: Frauen hassen nichts so wie Langeweile und langweilige Männer. Sie lieben kommunikative Typen, die was zu erzählen haben.
Wie ist denn das bei Dir? Du bist ständig unterwegs, da steht die Verführung doch Schlange, oder?
Mir hat mal ein guter Freund gesagt: Das Suchen macht mehr Spaß als das Finden – und ich glaube, er hat Recht.
Das ist doch schon wieder einer von Deinen coolen Sprüchen. Wie schaffst Du es, die immer sofort aus dem Hut zu zaubern?
Im wahren Leben kann das keiner. Auch mir geht es im Alltag so, dass, wenn ich aus dem Supermarkt komme oder aus der Bahn steige, ich mir sage: Mann, eigentlich hättest du doch gerade dieses oder jenes in die Szene reinhauen müssen. Auf der Bühne ist das was anderes. Das ist Arbeit, das ist volle Konzentration. Da funktioniert das.
Du gehst also selbst einkaufen und fährst mit dem Zug?
Na klar, das muss ich in meinem Job sogar. Nirgendwo sonst bekommt man so viele Anregungen. Wenn Du hier im Ruhrpott Bahn fährst, da geht die Post ab, da kannst Du wirklich was erleben.
Noch was Privates. Was macht Dein Hund?
Ich habe gar keinen Hund. Na gut: Ich habe eine Labrador-Hündin: „Marla“. Ich bin gern mit ihr unterwegs, denn ich bin gern in der Natur. Und ich bin ihr Liebling. Denn immer wenn ich von einer Tournee und Hause komme, bringe ich ihr was Leckeres mit. So was lieben weibliche Wesen.

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