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Zeitung für die Landeshauptstadt

22. September 2017 | 17:27 Uhr

Schweriner Schule : Ataraxia erweitert Tanzbereich

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Von Zwergenmusik über Hip Hop bis Choreografie für Erwachsene: Musik- und Kunstschule baut Angebotspalette aus

von
erstellt am 06.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Kein Ausruhen auf den Lorbeeren: Nach dem überaus erfolgreichen Abschneiden der Schüler der Musik- und Kunstschule Ataraxia beim Regionalwettstreit „Jugend musiziert“ – alle 20 Starter erspielten sich 1. Preise – betont die Schulleitung den Qualitätsanspruch. „Ataraxia steht für mehr als genialen Saxofonunterricht. Das haben unsere Schüler eindrucksvoll bewiesen“, sagt Schulleiter Jörg Ulrich Krah. Den Qualitätsanspruch an eine moderne Musikschule, den beispielsweise Ingolf Drabon seit Jahren lebt, hätten sich auch viele andere Lehrer zu eigen gemacht, ergänzt Geschäftsführerin Gerit Kühl. „Ataraxia sind nicht nur Top-Blechbläse. Die 1. Preise reichen von Streichern bis zu Pianisten.“ Ein Streicherquartett aus 13- bis 15-Jährigen sei einfach nur „cool“.

Einen persönlichen Anteil am musikalischen Qualitätssprung hat gewiss auch Schulleiter Jörg Ulrich Krah. Der studierte Cellist und Kulturmanager ist selbst aktiver Musiker und spielt in verschiedenen Formationen. Das hat Vorbildwirkung bei Schülern wie auch Lehrern und motiviert. Zudem hat er aus seiner Zeit beim Wiener Kammerorchester viele Kontakte und holt oft Profis nach Schwerin.

Das spiegelt sich beispielsweise demnächst im Orchesterfrühling wider, der gemeinsam mit dem NDR organisiert wird. „Wir laden von April bis Dezember in vielfältige Hörwelten ein“, sagt Krah. Gestaltet werden diese von Schülern, Lehrern, Schweriner Profi-Musikern und eben Gästen. In der Reihe treten das Trio Marie mit Ludwig Schulze auf, das schon in der Elbphilharmonie gespielt hat, ebenso das Trio Double, die Pianistin Astrid Schaefer und internationale Gäste, die zum „Composers Concert“ kommen.

Nicht minder spannend werden die Tage Alter Musik, die Krah als künstlerischer Leiter maßgeblich gestaltet. „Alte Musik ist mehr als Bach und Händel oder Rosetti. Wir wollen den Zugang durch die Begegnung mit moderner Musik, etwa Hiphop, erleichtern. Das wird schon beim Kinderfest am 1. April zu erleben sein, das diesmal auf Schloss Wiligrad stattfindet. Wir werden aber auch Alte Musik aus anderen Ländern, zum Beispiel aus Persien, nach Schwerin holen, erläutert Krah.

Das Thema Musik und Bewegung erlebt derzeit bei Ataraxia einen deutlichen Aufschwung, der Tanzbereich wird ausgebaut. „Die Nachfrage ist sehr groß“, begründet Gerit Kühl. Was beim „Jahrmarkt der Sinne“, der Festveranstaltung zum 25. Vereinsjubiläum so viel Interesse fand, werde verstetigt. Andreas Paesler wird Tanz und Choreografie für Erwachsene anbieten. Für Jugendliche ab zwölf Jahre gibt es Hip Hop als integrativen Kurs. Mit den Schauspielern Susanne Rösch und Jens Tramsen können Jugendliche in die Welt der Bühne eintauchen und Bekanntschaft mit Schauspiel und Improvisation machen. Für die Jüngsten, also Kleinkinder ab zwei Jahren, wird es künftig auch am Vormittag „Zwergenmusik“ geben. „Dieses Angebot richtet sich auch an Großeltern und Tagesmütter“, erläutert Kühl.

Wer Interesse hat, kann zunächst Probestunden vereinbaren, sagt Ataraxia-Mitarbeiterin Beate Breustedt. Das ist möglich unter Telefon 0385/761110. Informationen gibt es auch unter www.ataraxia-schwerin.com.

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