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Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2017 | 03:12 Uhr

Bildung : Astrid Peetz ist Lehrerin des Jahres

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Pädagogin der Schweriner Fritz-Reuter-Grundschule erhält die Auszeichnung. Bildungsminister Mathias Brodkorb gratuliert persönlich per Anruf.

von
erstellt am 25.Feb.2016 | 12:00 Uhr

So ganz fassen kann Astrid Peetz es immer noch nicht. „Als Mathias Brodkorb bei mir zu Hause anrief, bekam ich erst einmal einen Schreck“, sagt die Lehrerin der Schweriner Fritz-Reuter-Grundschule. Im Gepäck hatte der Bildungsminister jedoch eine freudige Nachricht, gratulierte der Pädagogin zum Titel „Lehrerin des Jahres“ und lud sie zur Auszeichnung am 2. März ein. „Da rutschte mir das Herz endgültig in die Hose“, sagt die 61-Jährige.

Wenn es nach ihren Kollegen, Schülern und deren Eltern geht, kommt diese Auszeichnung aber nicht von ungefähr. „Frau Peetz leitet ihren Unterricht immer fröhlich und motiviert und schafft es dabei, alle Schüler mitzunehmen. So eine Lehrerin wünscht man sich für alle Kinder“, sagt Beatrice Preißler vom Elternrat der Klasse 4b.

Sie war es auch, die gemeinsam mit weiteren Elternvertretern die Bewerbung beim Bildungsministerium ins Rollen brachte. „Für mich ist es die größte Anerkennung überhaupt, dass diese Auszeichnung von den Eltern und Schülern kommt“, sagt Astrid Peetz. Seit 41 Jahren ist die Schwerinerin im Schuldienst tätig und profitiert natürlich von ihrer großen Erfahrung. „Ich bin eher ein ruhiger Mensch und versuche, viel über Lob zu machen. Damit erreicht man bei Kindern am meisten“, sagt die 61-Jährige. Für sie ist ihre tägliche Arbeit mit den Grundschülern auch deshalb Beruf und Berufung zugleich. „Ich bin gerne Lehrer“, betont die Pädagogin. Dabei schätze sie vor allem die tägliche Abwechslung, schließlich wisse man vorher nie, wie der Tag abliefe. „Kinder sind immer wieder für eine Überraschung gut“, sagt Astrid Peetz. Übel nimmt sie ihren Schützlingen dies aber nicht, sondern lobt vor allem die sozialen Kompetenzen ihrer 4b. „Die Kinder sind aufgeweckt und lebhaft, helfen sich immer gegenseitig und halten zusammen“, sagt sie. Das beweisen die Neun- und Zehnjährigen auch im gemeinsamen Unterricht mit der Weinbergschule. Die Zusammenarbeit mit der Bildungseinrichtung mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung hatte Astrid Peetz vor einigen Jahren ins Leben gerufen. Alle zwei Wochen treffen sich beide Klassen für Projekte, basten oder wandern beispielsweise. „Die anfänglichen Berührungsängste der Schüler sind längst dem gegenseitigen Verständnis gewichen“, sagt Astrid Peetz.

Für Schulleiterin Anne Eberwein sind es genau dieses Engagement und die ruhige, besonnene Art, die sie an Astrid Peetz schätzt. „Zum Lehrersein gehört nicht nur das Miteinander der Kindern, sondern auch das der ganzen Schulfamilie“, sagt sie.

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