So baut Schwerin : Architekten zeigen ihre Arbeiten

Schmuckstück am Heidensee: Architektin Kerstin Döring (2.v.r.) hat das zwölfte Haus im Wohngebiet Am Güstrower Tor erdacht.
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Schmuckstück am Heidensee: Architektin Kerstin Döring (2.v.r.) hat das zwölfte Haus im Wohngebiet Am Güstrower Tor erdacht.

Besucher konnten mehrere Neubauten bestaunen und auch Planer besuchen

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27. Juni 2016, 05:30 Uhr

Wie jedes Jahr steht am letzten Juniwochenende in ganz Deutschland zeitgenössische Architektur im Fokus der Öffentlichkeit – dies mit stets wachsenden Besucherzahlen. Wie vielseitig und anspruchsvoll Architektur sein kann, darüber informieren, erläutern und diskutieren auch in Schwerin Architekten gemeinsam mit Bauherren und Besuchern an diesem besonderen Tag. „Wir zeigen zumeist fertige Gebäude. Wir haben uns in diesem Jahr entscheiden, unser Büro zu öffnen und den Gästen zu zeigen, wie wir arbeiten, wie Ideen zu Papier gebracht werden und wie fertige Entwürfe entstehen“, sagt Architekt Joachim Brenncke, der am Wochenende in seine Räume am Platz der Freiheit eingeladen hatte. „In nunmehr 26 Jahren freischaffender Bürotätigkeit haben wir viele bemerkenswerte Bauvorhaben, Planungsleistungen bei Sanierungsmaßnahmen und Neubauten im historisch städtebaulichen Umfeld erbracht, aber auch Neubauten in Neubau- und Gewerbegebieten sind realisiert worden. Als besonderen Schwerpunkt stellen wir den Gästen ein aktuelles Planungs- und Bauvorhaben vor: Der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit acht Eigentumswohnungen in der Werderstraße 89.“

Auch die Werderstraße 51 ist im Büro Brenncke auf dem Reißbrett schon fertig. Auch dort ist Platz für Wohnungen. Und eine besondere Aufgabe wartet noch auf ihn und seine sieben Mitstreiter: die Gebäude Mecklenburgstraße 51-53. Dort, wo jetzt unter anderem noch das alte Kino „Schauburg“ steht, sollen Gewerbeflächen und Wohnraum entstehen.

Fünf Gebäude öffneten am Wochenende zum Tag der Architektur ihre Türen, auch die Neugestaltung des Berliner Platzes wurde den Besuchern fachkundig erklärt.

Ein Schmuckstück in Weiß hat Architektin Kerstin Döring gemeinsam mit den Eigentümern, Familie Sobotta, am Heidensee geschaffen. Die Dachüberstände wurden als Vordächer aus Beton gebaut. Zur Seeseite ist das Haus mit einer großen Glasfassade geöffnet, während die Fassaden zur Straße und zu den Nachbarn eher geschlossen sind. Einziehen werden die Besitzer erst nach dem Tag der Architektur.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

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