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Umzug in Schwerin soll Kosten senken : Arbeitsagentur gibt Margaretenhof auf

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Seit 1993 ist die Arbeitsverwaltung im Margaretenhof untergebracht, bis Ende 2012 läuft der befristete Mietvertrag. 18 000 Quadratmeter nutzen Agentur und Jobcenter mit rund 400 Mitarbeitern derzeit.

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erstellt am 15.Jul.2011 | 09:35 Uhr

Schwerin | Die Schweriner Arbeitsagentur denkt darüber nach, ihren Standort am Margaretenhof in Warnitz aufzugeben. Agentur-Chef Dirk Heyden bestätigte gestern einen Beitrag unserer Zeitung vom Mittwoch dieser Woche, wonach eine Verlagerung zum Dreesch geprüft werde. "Ein Umzug auf den Dreesch ist eine mögliche Variante", sagte Heyden.

Seit 1993 ist die Arbeits verwaltung im Margaretenhof untergebracht, noch bis Ende 2012 läuft der befristete Mietvertrag. 18 000 Quadratmeter Fläche nutzen Agentur und Jobcenter mit insgesamt rund 400 Mitarbeitern derzeit. "Wir würden künftig auch mit etwa 15 000 Quadratmetern auskommen", erklärte Heyden. Weniger Beschäftigte, aber auch veränderte Organisa tionsformen wie Großraumbüros würden den Platzbedarf verringern. Außerdem seien der Mietzins und die Bewirtschaftungskosten am Margaretenhof vergleichsweise hoch, so der Agentur-Leiter. Aus wirtschaftlichen Er wägungen, aber auch unter dem Aspekt einer noch stärker en Nähe zur Stadt und zu den Bürgern habe sich die Arbeitsagentur deshalb entschieden, ihren Standort in Schwerin neu auszuschreiben, betonte Heyden. Dabei werde der Platzbedarf genauso berücksichtigt wie etwa der Energieaufwand.

Nach Angaben des Agentur-Chefs wird die Ausschreibung gegenwärtig vorbe rei tet. "Mit einem Ergebnis rechne ich Ende dieses Jahres", sagte Heyden. Grundsätzlich seien drei Alternativen denkbar : ein Umzug in ein anderes bestehendes Objekt, ein Neubau oder auch ein Verbleib am Margare tenhof. "Bedingungen wären dann allerdings geringere Kosten und auch bauliche Verände rungen", so der Leiter der Arbeits agentur.

Sollte die Entscheidung für einen Umzug bzw. Neubau ausfallen, müssten sich die Kunden von Arbeitsagentur und Jobcenter frühestens von 2013 an auf einen neuen Standort einstellen, kündigte Heyden an.


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