Zu viele Raser : Anwohner wollen mehr Blitzer

Trotz Radschutzstreifen  sind Radfahrer in der Robert-Beltz-Straße unsicher unterwegs.
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Trotz Radschutzstreifen sind Radfahrer in der Robert-Beltz-Straße unsicher unterwegs.

Zu wenig Ordnungsdienst: Krebsfördener, Lankower und Weststädter klagen über zu schnelle Autofahrer in Tempo-30-Zonen

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31. Juli 2014, 12:00 Uhr

Nach erneuten Berichten über nicht besetzte Stellen im Ordnungsamt, fühlen sich erste Schweriner in äußeren Stadtbereichen mittlerweile vernachlässigt. „Bei uns muss dringend etwas passieren“, sagt eine Seniorin aus der Eutiner Straße gegenüber unserer Redaktion. Sie wohnt in einer Tempo-30-Zone in Lankow, aber Autofahrer würden sich kaum an das Geschwindigkeitslimit halten. Ähnliches berichtet Herr T. aus der Robert-Beltz-Straße in der Weststadt und schließt sich Berichten eines weiteren Anwohners an (SVZ berichtete). Auch aus Krebsförden erreichen die SVZ wiederholt Klagen über Raser. Was diese Schweriner verbindet: Sie wohnen in Tempo-30-Zonen und fordern mehr Blitzer.

„Das Verhalten ist einfach rücksichtslos“, sagt die 72-Jährige aus Lankow. Sie ist mittlerweile auf einen Rollator angewiesen und rechne ständig mit der Rücksichtlosigkeit der Autofahrer. „Das ist mittlerweile leider so.“ In der Beltzstraße zeigt sich eine ähnliche Szenerie: Busse, Lkw, Autofahrer – kaum einer halte sich ans Tempo 30, sagt ein Anwohner aus der Nummer 43 (SVZ berichtete). „Für Radfahrer ist es fast lebensgefährlich auf den Schutzstreifen“, ergänzt Herr T. Er verstehe nicht, was sich Verkehrsplaner dabei gedacht haben. Die Tempo-30-Schilder seien außerdem so unvorteilhaft aufgestellt, dass sie von Autofahrer erst sehr spät gesehen würden.

Nicht ganz so befahren sind Ellerried und Eckdrift hinter dem Sieben Seen Center in Krebsförden. Viele Autofahrer sind dort aber auch deutlich schneller als mit den erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs, wie eine SVZ-Leserin berichtet, die im Sieben Seen Park wohnt.

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