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Hilfe für psychisch Kranke : Anker feiert doppeltes Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Tagesstätten für psychisch Beeinträchtigte werden 25 und 20 Jahre alt

von
erstellt am 02.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Es war die erste Tagesstätte für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Mecklenburg-Vorpommern. 1991 öffnete die Initiativgruppe Sozialarbeit, heute Gesellschafter der Anker-Sozialarbeit, ihre Einrichtung in der Rogahner Straße 4. „Unsere Tagesstätte hatte Signalwirkung. Viele Interessierte haben sich angesehen, was wir machen“, sagt Ursula Köpke aus der Anker-Geschäftsleitung. 1996 entstand als Außenstelle auf dem Dreesch die Tagesstätte „Phönix“ im Haus der Begegnung in der Perleberger Straße 22.

Die Tagesstätte in der Rogahner Straße firmiert heute als „Zentrum Aktivierung (ZenA)“. „Wir bieten unseren Klienten verschiedene Möglichkeiten für ein Arbeitstraining, ob in der Holz- oder der Keramikwerkstatt, im Garten- und Landschaftsbau oder in der Möbelbörse“, erklärt Andrea Fetsch, Teamleiterin für Arbeit und Tagesstrukturierung. Bei der Tagesstätte „Phönix“ stehe demgegenüber das alltagspraktische Training, das Wiedererlernen einer Tagesstruktur, im Vordergrund. „In beiden Einrichtungen gibt es insgesamt 55 Plätze“, sagt Tagesstätten-Leiterin Heike Sirtl.

Gefeiert werden soll das doppelte Jubiläum jetzt mit einer Festwoche. So gibt es am kommenden Montag, 5. September, von 9 bis 13 Uhr einen Tag der offenen Tür in beiden Tagesstätten. Am Dienstag von 13 bis 15.30 Uhr stellen Klienten in der Rogahner Straße ihre künstlerischen Arbeiten aus. Der offizielle Festempfang findet am Mittwoch von 10 bis 13 Uhr in der Tagesstätte „ZenA“ statt. Donnerstag stehen von 10 bis 11.30 Uhr Weiterbildungsangebote in beiden Tagesstätten auf dem Programm. Am Freitag von 14 bis 15.30 Uhr werden im „ZenA“ ehrenamtliche Mitarbeiter gewürdigt, im „Phönix“ ist von 13.30 bis 14.30 Uhr ein Tag der Begegnung geplant.

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