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Zeitung für die Landeshauptstadt

12. Dezember 2017 | 05:49 Uhr

Schwerins Gesichter : Anerkennung in Übersee

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Protagonisten der Flüchtlingshilfe informierten in den USA über ihre Arbeit

von
erstellt am 28.Okt.2016 | 21:00 Uhr

Almut Lüpkes und Claus Oellerking, Protagonisten der Schweriner Flüchtlingshilfe, können es auch auf Reisen nicht lassen: In den USA, in Minnesota und Wisconsin, dem „wirklichen Amerika“, informierten sie Interessierte über die Situation in Schwerin und über die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen. „Wir treffen auf viele neugierige Menschen, die wissen möchten, was wir in Deutschland tun, um die Flüchtlinge in unserer Gesellschaft aufzunehmen, wie unsere Wirtschaft das schafft. Und wir beschreiben die Aktivitäten der Schweriner Flüchtlingshilfe im Zusammenspiel mit der Stadtverwaltung und den örtlichen Organisationen, informieren über den Bevölkerungsrückgang und den Fachkräftemangel bei uns, zitieren Angela Merkel und auch Finanzminister Wolfgang Schäuble und bleiben überzeugt, dass ,wir das schaffen‘“, berichten Lüpkes und Oellerking in einer E-Mail an unsere Zeitung.

Neben dem Interesse an praktischen Erfahrungen und persönlichen Erlebnissen mit Flüchtlingen, mit der deutschen Verwaltung und auch Politikern seien ihnen Anerkennung und Respekt für die Anstrengungen begegnet, die in Deutschland unternommen werden, schildern die Schweriner. „Ob die AfD so etwas wie die Republikaner seien und ob wir vor denen Angst hätten, möchte ein Professor an der University Minnesota Duluth wissen. Und wir versuchen zu erklären, dass es die AfD-ler sind die Angst haben. Angst vor Veränderungen, Angst vor Unbekanntem. Vielleicht ebenso wie manch Republikaner, der gerne möchte, dass alles bleibt wie es ist, antworten wir“, schreiben Lüpkes und Oellerking.

Auf ihrer USA-Reise trafen die Eheleute, aber nicht nur auf Interesse und Anerkennung, sondern auch auf Hilfsbereitschaft. So habe eine angehende Sozialarbeiterin gefragt, ob sie nicht mit ein paar Freunden nach Schwerin kommen und mithelfen könne.


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