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Volleyball: Champions-League der Frauen : Am hohen Netz den Ball flach halten

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Den SSC erwarten in der neue Saison der Frauen-Champions-League hochkarätige Gegner. Der erste Aufschlag erfolgt für die Volleyballerinnen am 29. November in der Schweriner Sport- und Kongresshalle.

svz.de von
erstellt am 08.Nov.2011 | 10:17 Uhr

Schwerin | Heute in drei Wochen ist es endlich so weit: Die Volleyballfreunde im Nordosten können sich über ganz großen Sport freuen. Am 29. November um 19 Uhr erfolgt in der Schweriner Sport- und Kongresshalle der erste Aufschlag für die neue Saison der Frauen-Champions-League. "Von der sportlichen Wertigkeit ist das das wichtigste Ereignis in Mecklenburg-Vorpommern", ordnet Michael Evers von der Teamleitung des Schweriner SC die Teilnahme des amtierenden deutschen Meisters an der Königsklasse berechtigterweise ganz unbescheiden ein. Allerdings tritt er auch gleich im nächsten Satz kräftig auf die Euphorie-Bremse: "Wir haben hochkarätige Gegner. Da ist es schon gut, wenn wir Teilerfolge erzielen, vielleicht ein Spiel gewinnen oder gar zwei. Aber Platz eins oder zwei in dieser Gruppe ist für uns utopisch!"

Immerhin muss sich der SSC mit Villa Cortese (Evers: "Italien ist nach wie vor das Nonplusultra im Volleyball."), RC Cannes ("Die wohl renommierteste Mannschaft Frankreichs.) und Eczacibashi Istanbul ("Die Türkei stellt den aktuellen Champions-League-Sieger!") auseinandersetzen. Folgerichtig dämpft auch SSC-Trainer Teun Buijs ("Das wird meine erste Champions-League-Saison als verantwortlicher Trainer!") die Erwartungen: "Unsere Aufgabe wird es sein, ein gutes Spiel zu machen. Wir wollen die Champions League nutzen, um ein höheres Niveau zu erreichen. Dann sind wir im Frühjahr in Deutschland eine sehr starke Mannschaft!"

Trotz dieser gedämpften Erwartungen sollen die Spiele in der Königsklasse für alle Volleyballfreunde aus der Region ein absoluter Höhepunkt werden. "Jeder Sportinteressierte sollte später traurig sein, wenn er nicht mindestens eines dieser Spiele gesehen hat", lautet die Devise von Michael Evers. Und deswegen weisen seit gestern die ersten Großplakate auf die drei Heimspiele hin. Unterstützt bei der 9-Quadratmeter-Werbung, die bis Januar in insgesamt 130 Exemplaren in Schwerin, Wismar und Rostock betrieben wird, wird der SSC dabei sowohl von der Stadt Schwerin als auch von der Ströer Deutsche Städte Medien als Inhaber der Plakatwände. "Unser Ziel ist es, bei jedem Spiel 3000 Zuschauer zu haben", sagt Evers, wohl wissend, dass der SSC mit starker Konkurrenz kämpft: "Wir spielen gegen den Fußball, gegen den Handball - und den Winter…"

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