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Hydraulik Nord will Firmensitz in das Gebäude verlegen : Altes Offizierscasino soll saniert werden

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Das ehemalige Offizierscasino soll endlich saniert werden. Bis Ende des Monats soll der Verkauf abgewickelt sein. Damit könnte der Schandfleck am Südende des Schlossgartens mit Blick auf das Schloss endlich verschwinden.

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erstellt am 14.Jul.2011 | 07:58 Uhr

Schwerin | Das ehemalige Offizierscasino in der Schweriner Johannes-Stelling-Straße soll endlich saniert werden. Die Unternehmensgruppe Hydraulik Nord will das denkmalgeschützte, aber schon halb verfallene Gebäude auf dem Artillerieberg wieder instand setzen. Am Montag erfolgte die Beurkundung der Anhandgabe der Immobilie mit Grundstück an den potenziellen neuen Eigen tümer, der nun die geplanten Nutzungsmöglichkeiten detailliert überprüft. Bis Ende des Monats soll der Verkauf abgewickelt sein. Damit könnte der Schandfleck am Südende des Schlossgartens mit Blick auf Kreuzkanal und Schloss endlich verschwinden.

Das 1900 für das Mecklenburgische Feldartillerieregiment 60 erbaute Gebäude war bis zum Abzug der sow jetischen Truppen 1992 ununterbrochen in militärischer Nutzung, stand dann aber leer und verfiel zusehends. "Ich freue mich sehr, dass wir endlich den richtigen Käufer gefunden haben", sagt Dr. Meinhard Sturm von der Grundstücks entwicklungsgesellschaft, der die Immobilie noch gehört. "Wir haben mehrere Projekte auf dem Artillerieberg von der Außenstelle des Finanzamtes bis zur Seniorenwohnanlage erfolgreich entwickelt. Deshalb wünsche ich mir sehr, dass die zuständigen Ämter nun auch diesem Vorhaben zustimmen", sagt Sturm.

Involviert sind bereits die städtische Denkmalpflege und das Bauordnungsamt, bei ihnen liegt eine Bau voranfrage von der bundesweit aufgestellten Unternehmensgruppe Hydraulik Nord vor, die auch beim Landesförderinstitut um Unterstützung für das Projekt ersucht. "Wir wollen das Gebäude erhalten und wieder in seinem ursprünglichen Zustand bringen", bestätigte ein Sprecher - und es dann als Firmensitz nutzen.

"Ich habe ein gutes Gefühl bei diesem Projekt", sagt Bernd Nottebaum, Chef der städtischen Wirtschafts förderung. Denn diesmal gehe es um eine Sanierung des historischen Bauwerks, nicht um Neubau oder Anbau, was von anderen Interessenten in der Vergangenheit geplant gewesen sei.

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