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Millionen-Investition in Schwerin-Zippendorf : Altes Kurhotel wird bald bewohnt

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Mehr als 20 Jahre stand das alte Zippendorfer Kurhaus leer. Trotz wechselnder Eigentümer blieb das denkmalgeschützte Bauwerk in Schwerin ungenutzt und verfiel zusehends. Jetzt ist Rettung in Sicht.

svz.de von
erstellt am 08.Feb.2013 | 07:04 Uhr

Zippendorf | Mehr als 20 Jahre stand das alte Kurhaus auf dem Bornberg oberhalb des Franzosenwegs in Zippendorf leer. Die Eigentümer wechselten, doch das einstige Wohnheim des Sportclubs Traktor Schwerin blieb ungenutzt und verfiel zusehends. Jetzt ist Rettung für das denkmalgeschützte Bauwerk in Sicht: Christian Wolff, Geschäftsführer der gleichnamigen Projektentwicklungs-Gesellschaft, hatte am 31. Mai vergangenen Jahres die Immobilie gekauft und plant, das alte Kurhotel zu einer hochwertigen Wohnanlage mit 22 Eigentumswohnungen umzubauen.

"Derzeit wird vom Schweriner Ingenieurbüro Dr. Apitz die Statik erarbeitet, parallel dazu ein Baumkataster des 9383 Quadratmeter großen Grundstücks erstellt und das Umfeld des Gebäudes beräumt", berichtet der Bremer Investor, der seine Wurzeln auf Usedom hat und sich deshalb mit Mecklenburg-Vorpommern eng verbunden fühlt. "Auf der Grundlage dieser statischen Berechnungen wird dann der Bauantrag aufgesetzt und im März eingereicht", skizziert der Investor seinen Zeitplan. In Vorgesprächen mit dem städtischen Bauamt und bei einer Bauanlaufberatung seien die Eckpunkte des Vorhabens mit den Behörden sondiert und als machbar eingeschätzt worden. "Die Zusammenarbeit mit den Behörden klappt in Schwerin gut", sagt der Bremer Projektentwickler, der auf mehrere Referenzobjekte verweisen kann.

Er plant, das Grundstück zu dritteln, 1500 Quadratmeter auf der Seite zum Zoo und 2500 Quadratmeter auf der Seite zur Bosselmannstraße für privaten Wohnungsbau, etwa Stadtvillen, zu verkaufen. Auf dem gut 5000 Quadratmeter großen Mittelteil soll das alte Kurhotel im historischen Bild saniert werden. "Die 22 Eigentumswohnungen werden zwischen 64 und 132 Quadratmeter groß und hochwertig ausgestattet sein", kündigt Wolff an. Fußbodenheizung und Parkett beispielsweise gehörten zum Standard.

Die Zufahrt zur Wohnanlage bleibt wie bisher von der Crivitzer Chaussee, aber eine Schallschutzwand soll den Lärm mindern. Ein weiterer Zugang sei über eine Treppe zum Franzosenweg geplant, erläutert der Bauherr die Pläne. Insgesamt will er mehr als drei Millionen Euro in das Wohnprojekt investieren. "Die Bauleistungen werden - wie schon bislang geschehen - bevorzugt an Firmen aus Schwerin und Umgebung vergeben", verspricht Christian Wollf.

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