Ärger am gehweg : Alter Dreck sorgt für Unmut

Wild wuchernde Sträucher, altes Laubund Müll: Viele Schweriner sind sauer über solch einen Anblick.
Wild wuchernde Sträucher, altes Laubund Müll: Viele Schweriner sind sauer über solch einen Anblick.

Hinterlassenschaften des Winters und ungepflegte Hecken ärgern Schweriner

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01. März 2015, 09:00 Uhr

Altes Laub, Papiermüll und viel zu ausladende Heckensträucher – es sind immer die gleichen Dinge, über die Gisela Schmidt sich ärgert. „Ich bin regelmäßig zwischen dem Klinikum und dem KGW-Gelände zu Fuß unterwegs. Und besonders jetzt, wo der Schnee weg ist, kommt dieser ganze Dreck wieder zum Vorschein. Warum macht denn da keiner was?“, fragte sie nun am „heißen Draht“ der SVZ. Auch über den Parkplatz am Wittenburger Berg gab es mehrfach Beschwerden.

Bei der SDS ist dieses Problem bekannt. Nach dem Winter gäbe es tatsächlich einen erhöhten Aufwand an Reinigungsarbeiten. Diese seien teilweise aber witterungsbedingt noch nicht erledigt worden, erklärte Axel Klabe, Abteilungsleiter bei der SDS. Deshalb rufen die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen auch in diesem Jahr wieder zwei Wochen vor Ostern zum Schweriner Frühjahrsputz auf. Zu den angesprochenen Problemstellen sagt Klabe: „Bei diesen Orten handelt es sich um reine Anliegergrundstücke. Dort ist der Gehweg durch die Eigentümer der anliegenden Grundstücke sauber zu halten.“ Auch die Sträucher, die in den Gehweg wuchern, müssten die Eigentümer der Grundstücke, auf denen die Pflanzen stehen, zurückschneiden, so Klabe. Für die Unterhaltung der Gehwege ohne Anlieger sowie öffentliche Plätze, Treppen und Parkplätze werden in der Landeshauptstadt jährlich rund 180 000 Euro aufgewendet.

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