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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. November 2017 | 21:39 Uhr

Pampow : Alte Schule wird Heim für Senioren

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Pampower haben nach jahrelanger Suche einen neuen Investor gefunden

von
erstellt am 04.Mai.2015 | 16:00 Uhr

Nun werden sie doch nicht anrollen müssen, die Bagger mit der Abrissbirne. Denn das „Alte Gymnasium“ in Pampow darf stehen bleiben. Lange hat die Gemeinde nach einer passenden Nutzung gesucht, nach einem neuen Eigentümer Ausschau gehalten. „Der lange Atem hat sich gelohnt“, sagt Bürgermeister Hartwig Schulz. Ein Schweriner Unternehmen will das Gebäude kaufen. „Sie möchten es umbauen und auch anbauen“, sagt der Bürgermeister. Insgesamt seien 24 Wohneinheiten vorgesehen. „Die Firma wird aber nur Eigentümer sein und dann kommt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ins Spiel. Das möchte dann weitere Senioren-Wohnungen dort einrichten. Das ist eine prima Sache“, sagt Schulz sichtlich erleichtert. Denn mit dem DRK habe man in Pampow bereits gute Erfahrungen gemacht. „Da drüben ist bereits betreutes Wohnen“, sagt Schulz und zeigt mit dem Finger aus seinem Bürgermeisterzimmer auf die andere Straßenseite. „In Sichtweite quasi.“ Dann holt er wieder den Plan vor. Mit den Gemeindevertretern sei er sich einig. Mit den Investoren und künftigen Besitzern auch. „Es fehlen nur noch die Unterschriften. Aber das sollte jetzt kein Problem mehr sein“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Wie viel für die Gemeinde dabei heraus springt, will er eigentlich nicht sagen. „Na ja, es könnte immer mehr sein“, meint er und verrät es dann doch: „230 000 Euro, das ist der Schätzwert.“ Doch Hartwig Schulz will nicht klagen. „Über kurz oder lang hätten wir das in den 1970er-Jahren errichtete Gebäude sonst abreißen müssen. Das hätte dann auch nur gekostet.“ Einige Jahre hat die Gemeinde mit sich gerungen, wie es mit dem alten Gymnasium weitergehen soll. Anfang der 1990er-Jahre hatte Pampow dem Kreis Ludwigslust das Gebäude übergeben. 2011 ging das Haus dann wieder in die Obhut der Gemeinde zurück. Hartwig Schulz hatte lange die Hoffnung, dass dieses Haus wieder als Schule genutzt werden kann. „Wenn nicht für eine staatliche, dann vielleicht für eine Privatschule. Aber das waren Träumereien. Hier fehlen einfach die Kinder“, resümiert er jetzt. Auch die Idee, dort Praxisräume einzurichten ging nicht auf. „Aber jetzt wird alles gut“, erklärt er mit zuversichtlichem Blick in die Zukunft.

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