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Schweriner Musikfestival : Alte Musik in neuen Formaten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

21. Schweriner Festival: Vielfalt, Improvisationen und kulinarischen Verknüpfungen – das gefiel dem Publikum

Die 21. Tage Alter Musik in Schwerin waren anders, erweitert, interessanter und umfänglicher als ihre Vorgänger. Konzerte, Workshops, Tafelmusik, Kinderfest, Filmvorführung und kulinarische Köstlichkeiten wurden bei der Veranstaltung des Musikvereins MV verknüpft und von vielen Förderern unterstützt. Das wurde belohnt. Die Besucherresonanz war erfreulich groß. Das Interesse an Alter Musik ist da.

Eine Woche lang gab es fast täglich Konzerte und Veranstaltungen, immer auch mit Gaumenfreuden gespickt. Auch die Kinder wurden nicht vergessen. Alles lief durch die Hände von Jörg Ulrich Krah, dem Musikschulleiter von Ataraxia, und Paulskantor Christian Domke. Sie waren aber nicht nur die Hauptorganisatoren, sondern wirkten mehrfach selbst mit. Dabei nutzten sie natürlich auch ihre persönlichen künstlerischen Beziehungen von Wien, Berlin bis Hamburg, wo so manche Musiker und Sänger herkamen.

Dem Eröffnungskonzert gingen zwei Workshops in der Kunst- und Musikschule Ataraxia voraus. Traditionell gab es das Konzert mit Puppenspiel im Landesfunkhaus.
Viele Besucher kamen zu „Alte Musik neu improvisiert“, erstmals in der katholische St. Anna-Kirche in der Schlossstraße. Im Mittelpunkt standen die Improvisationstalente Jörg Ulrich Krah auf dem Cello und Christian Domke auf dem Klavier. Alte Weisen spielte auf der Orgel nach Notenvorlage Domorganist Jan Ernst.

Eine alte Idee wurde neu aufgelegt: „Tafelmusik“ mit einem Ensemble von Schweriner Musikern und Gästen. Sie traten in drei Gaststätten auf. Zwischen den Darbietungen gings an die Gaumenfreuden.

In der Schelfkirche folgte ein Konzert mit alten Werken auf historischen Instrumenten und Gesängen unter der Leitung von Tobias Haak, der selbst mit sang, aber auch für die Programmauswahl verantwortlich zeichnete. Da gab es allerdings allerlei Klippen, hauptsächlich instrumental, aber auch stimmlicher Natur.

Turbulent dagegen ging es beim Kinderfest von Ataraxia am Sonnabend im Schloss zu. Blechbläser gaben den Auftakt am Gartenportal, gefolgt von Wandelkonzerten zwischen Thronsaal und Bibliothek. Hunderte Besucher genossen das.

Das Abschlusskonzert fand in der Paulskirche mit demSchweriner Vocalensemble, Gesangssolisten und Klängen auf historischen Instrumenten statt. „Wir danken allen mitwirkenden Musikern und Sängern und dem Publikum sehr herzlich“, so Krah und Domke. Das große Interesse sporne an, die Reihe im nächsten Jahr fortzuführen.

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