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Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2017 | 16:29 Uhr

Alt Meteln : Alt Metelns Kita bezieht neue Räume

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sanierung nach sieben Monaten abgeschlossen

von
erstellt am 05.Jul.2016 | 16:00 Uhr

Ein bisschen aufgeregt waren sie, die Kinder der Kita „Aubachspatzen“ und ihre Erzieherinnen: Der Umzug in das sanierte Backsteingebäude an der Kirche stand bevor. So frühstückten die Kinder gestern das letzte Mal in ihren Ausweich-Quartieren: im einstigen Jugendklub und in den Räumlichkeiten des Heimatvereins. Danach packten sie ihre persönlichen Sachen in Tüten. Diese lud Gemeindearbeiter Eckhard Klodt auf einen geschmückten Multicar. Vom alten Kita-Haus in der Hof Metelner Straße ging es zum Jugendklub und der Heimatstube, um die anderen Kinder abzuholen. Und dann weiter zur sanierten Kita, dem Backsteinhaus.

Es erstrahlt in alter Schönheit. Und nicht nur von außen. Im Haus sind im Erdgeschoss zwei helle und freundliche Gruppenräume entstanden, im Obergeschoss drei. Hier befindet sich auch das Büro mit Beratungsraum für die insgesamt acht Erzieherinnen. Und es gibt im Obergeschoss jetzt auch Toiletten für die Kinder, betont Kita-Leiterin Roswita Meier. Die standen vorher nicht zur Verfügung. In den unteren Räumen, mit Fußbodenheizung ausgestattet, befindet sich zudem eine Küche, in der das angelieferte Essen ausgegeben wird. Der Flurbereich wird gleichzeitig als Garderobe genutzt.

Das Backsteinhaus wurde in sieben Monaten saniert, informiert Bürgermeister Hans-Jürgen Zobjack. 30 Hortkinder und 36 Kita-Kinder finden jetzt hier Platz. Damit ist die Zeit der Ausweichquartiere, die für die Zeit der Bauarbeiten nötig geworden waren, vorbei.

Vor Beginn des Umbaus wurden die Kita-Kinder in dem noch nicht sanierten denkmalgeschützten Backsteinhaus sowie in dem Kita-Haus in der Hof Metelner Straße betreut – also an zwei Standorten. Das Kita-Haus aber, ein altes DDR-Wohnhaus, ist in die Jahre gekommen. Es war eng. Hier zu sanieren, das lohnte sich nicht. Zudem wollte die Gemeinde, dass die Kinderbetreuung an einem Standort zusammengeführt wird und sich die Bedingungen für die Kinderbetreuung verbessern.

Das ist nun gelungen. Die umgebauten Räume im Backsteinhaus bieten ausreichend Platz für alle Kita- und Hortkinder – in einem freundlichen Ambiente. Und in einem Jahr etwa sollen auch die Krippen-Kinder hier herziehen. Noch bleiben die zwölf Knipse im alten Gebäude in der Hof Metelner Straße. Kita-Leiterin Roswita Meier: „Wir freuen uns schon auf den zweiten Bauabschnitt: den Anbau der Krippe und der Gestaltung des Naturspielplatzes nach dem Abriss des alten, grauen Schulgebäudes, das seit Jahren leer steht.“ Wenn alles wie geplant verläuft, sollen die Arbeiten für den Anbau im August losgehen, blickt Zobjack voraus. Er dankte der Kita-Chefin, die sich in der Bauphase beratend eingebracht hat und den Umzug mit ihren Mitarbeiterinnen vorbereitet hat. Aber auch viele Eltern packten am Freitag und Sonnabend an, um Tische und Stühle, Spielzeug und Bastelmaterial zum neuen Standort zu bringen – mit eigenen Autos und Anhängern. „Über diese Unterstützung haben wir uns sehr gefreut“, sagt Roswita Meier.

Für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes sind rund 745  000 Euro veranschlagt, davon sind 500  000 Fördermittel.

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