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Zehn Fragen an Bernd Tantow : Als Rentner zum Englisch-Kurs

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Bernd Tantow ist Meister in der Schienenfahrzeug-Werkstatt beim Schweriner Nahverkehr und seit 40 Jahren im Betrieb

von
erstellt am 01.Apr.2016 | 23:42 Uhr

Gemeinsam mit seinen Männern sorgt Meister Bernd Tantow in der Schienenfahrzeug-Werkstatt dafür, dass die Schweriner Straßenbahnen durch die Stadt rollen. Sein Handwerk hat er übrigens hier beim Nahverkehr gelernt, seit genau 40 Jahren ist der 58-Jährige im Betrieb tätig. Und der Jubilar hat mehr als Werkstatt-Geschichten zu erzählen. Redakteur Werner Mett stellte Bernd Tantow die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

An der Ziegelsee-Promenade: Dort angle ich gern. Dabei habe ich schon so manchen herrlichen Sonnenuntergang gesehen. Dann ist es auch egal, ob ich etwas gefangen habe oder nicht.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde die Straßen in Ordnung bringen lassen. Da ist an vielen Stellen mehr als Flickschusterei nötig.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Mit Backen! Als Schüler habe ich mal in der Konsum-Bäckerei in der heutigen Arsenalstraße gearbeitet. Vom Lohn habe ich mir ein Fahrrad gekauft.

Was würden Sie gerne können?

Fremdsprachen – um mich im Urlaub im Ausland ein bisschen besser verständigen zu können.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mein Frau Kerstin. Ich habe oft im Schichten gearbeitet. Da musste sie die Familien managen und vieles allein meistern. Und das macht sie bis heute.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Das Terrornetz“ von Daniel Silva – ein weltumspannender Thriller, der leider aktuell ist.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Nie? Das gelingt mir nicht. Wenn es geht, gucke ich das Nordmagazin auf N3 wegen der lokalen Nachrichten. Und wenn Biathlon übertragen wird, schaue ich gern zu.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Horst Lichter, um über Gott und die Welt sowie gutes Essen zu plaudern. Denn ich koche selbst gern,

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

An meinen ersten Fotoapparat. Das war eine Spiegelreflex-Kamera. Die hatte ich von meinen Eltern zur Jugendweihe bekommen. Leider ließ sich die später nicht mehr reparieren.

Was werden Sie als Rentner machen?

Einen Englisch-Kurs an der Volkshochschule – und dann ein paar Reisen. Außerdem werde ich mehr mit den Fahrrad unterwegs sein.

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