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Ehrenamtsförderung : Aktive und Förderer an einem Tisch

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beim zweiten Spendenparlament warben zehn Ehrenamtsinitiativen um eine Unterstützung in Höhe von insgesamt 5600 Euro

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erstellt am 23.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Ein norddeutsches Sportfest der Vielfalt möchte der Schweriner Verein Argus im kommenden Jahr am Lambrechtsgrund ausrichten, um Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzuführen. „Wir wollen das bisherige Behindertensportfest erweitern und ein Angebot für alle Schweriner machen“, sagte Argus-Geschäftsführer Volker Tremel gestern im Demmlersaal des Rathauses. Bei der zweiten Sitzung des Schweriner Spendenparlamentes bat er um die Unterstützung von Sponsoren. „Uns fehlen noch 750 Euro für den Stationsbetrieb und die Versorgung der zahlreichen Teilnehmer“, berichtete Tremel.

Insgesamt zehn Initiativen und Projekte bewarben sich um eine Förderung von rund 5600 Euro. Dabei ging es zum Beispiel auch um einen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Trauerbegleiter, um die Vermittlung von ehrenamtlichen Kulturbegleitern, die Tablet-Schulung von Senioren, die Fortbildung von Familienpaten und einen Besuchsdienst für ältere Menschen. Zu den Antragstellern gehören der Verein „Die Platte lebt“, die Diakonie-Sozialstation Dom/ Schloss, der Seniorenring, das Bündnis für Familie, der Eisenbahnersportverein und der Sozialverband VdK.

Das Schweriner Spendenparlament verstehe sich als Mittler zwischen Verbänden und Vereinen, die ehrenamtliche Projekte insbesondere für ältere Menschen durchführen wollen, und Unternehmen, Einrichtungen und Bürgern, die das freiwillige Engagement durch Spenden unterstützen möchten, erklärte Christine Dechau, Geschäftsführerin des Schweriner Seniorenbüros und Mitglied der Koordinierungsgruppe des Spendenparlamentes. So saßen gestern auf Seiten der Spender unter anderem der Manager des Schlosspark-Centers, Klaus Banner, Margitta Schumann von der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft und Vertreter vom Rotary und vom Lions Club. Auch Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und die Stadtvertreter Henning Foerster und Rico Badenschier hatten bei den Förderern Platz genommen.

Von einer Tradition zu sprechen, sei beim zweiten Schweriner Spendenparlament vielleicht noch zu früh, sagte Stadtpräsident und Schirmherr Stephan Nolte. „Aber dass Antragsteller und Unterstützer direkt miteinander ins Gespräch kommen können, ist eine gute Sache.“ Und: „Wir werden dafür sorgen, dass heute niemand leer ausgeht“, versicherte Nolte. Schließlich stünden als Spendensumme insgesamt 5800 Euro zur Verfügung.

 

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