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Zeitung für die Landeshauptstadt

23. Oktober 2017 | 01:03 Uhr

AfD: Wenn hinten vorne ist

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 21.Okt.2015 | 16:22 Uhr

Wann wir schreiten Seit’ an Seit’... Da hat sich die rechte AfD auf ihrer Demonstration am Wochenende in Rostock doch von der rechtsextremen NPD so richtig nett umarmen und einen dicken Schmatzer geben lassen. Bilder zeigen den NPD-Landesvize und Landtagsabgeordneten David Petereit und einige seiner Kameraden an der Spitze der ersten AfD-Demonstration in MV und alle latschten dem NPD-Mann hinterher. So ungewöhnlich ist das Bild zugegeben auch wieder nicht, wenn man bedenkt, dass AfD und NPD bereits in Kreistagen gemeinsam gestimmt haben. Gestern gab die AfD-Spitze dazu trotzdem eine ellenlange Erklärung ab. Es ist nicht das, wonach es aussieht, war der Tenor. Petereit mit dem deutlich sichtbaren NPD-Zeichen auf dem Jäckchen sei nicht wirklich vorneweg marschiert, hieß es, weil vorne eigentlich hinten war. Also, die Neonazis marschierten im hinteren Teil des Blocks. Doch als die Alternative für Deutschland mit ihren Demonstranten in eine Sackgasse lief und keine Alternative mehr hatte, musste sie auf der Stelle wenden. Plötzlich war hinten vorne und der mehrfach vorbestrafte Petereit stand mit seinem Plakat an der Spitze. Blöder Zufall? Und warum wurde niemand stutzig und rief „halt“? Wann wir schreiten Seit’ an Seit’...

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