“Lieder“-Tour : Adel Tawil kommt nach Schwerin

Adel Tawil treffen Schweriner nicht nur auf der Bühne, sondern mit viel Glück auch in einem Straßencafé in der Altstadt.
Adel Tawil treffen Schweriner nicht nur auf der Bühne, sondern mit viel Glück auch in einem Straßencafé in der Altstadt.

Sänger des Erfolgsduos „Ich+Ich“ geht jetzt auf Solo-Tour und stellt am 28. März in der Sport- und Kongresshalle sein neues „Lieder“-Album vor

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18. Februar 2014, 14:00 Uhr

Bis vor drei Jahren stand Sänger Adel Tawil mit Annette Humpe als Duo „Ich+Ich“ sehr erfolgreich auf der Bühne. Titel wie „Vom selben Stern“, „Stark“, „Stadt“ und „So soll es bleiben“ wurden Mega-Hits. Nach zehn gemeinsamen Jahren wurde es ruhig um die beiden. Das Duo zog sich von öffentlichen Auftritten zurück, trennte sich aber nicht, sondern legte eine Pause ein,

wie es hieß. Dann meldete sich Adel Tawil solistisch zurück. Im November 2013 veröffentlicht er sein Debütalbum „Lieder“. Jetzt geht er damit auf Tournee. Am 28. März kommt er nach Schwerin und tritt um 20 Uhr in der Sport- und Kongresshalle auf. SVZ-Redakteur Bert Schüttpelz sprach vorab mit ihm.

Sie waren viele Jahre gemeinsam mit Annette Humpe auf der Bühne. Warum sind Sie nun allein unterwegs?

Es hat viel Spaß gemacht mit Anne, doch jetzt war die Zeit reif, mal was anderes zu machen. Nach drei erfolgreichen Alben wollen wir Abstand gewinnen und pausieren.

Knüpfen Sie solistisch da an, wo Sie als Duo aufgehört haben?

Teils, teils. Auf meiner neuen Lieder-Tour werde ich natürlich auch einige unserer großen Hits singen, das erwartet das Publikum einfach. Aber ich werde vor allem meine neuen Songs vorstellen. Ich habe jetzt auch Themen angefasst, die wir als „Ich+Ich“ nicht gemacht haben.

Welche beispielsweise?

Mit dem Song „Lieder“ zum Beispiel, der der Tour sinen Namen gibt, nehme ich Bezug auf Musik, die mir persönlich wichtig war im Leben. Außerdem ist es so, dass man solistisch einen Titel besser weiterentwickeln kann. Songs leben.

Es wird sicher nicht ganz einfach, statt zu zweit nun allein ein zweistündiges Konzert zu bestreiten. Haben Sie davor Lampenfieber?

Lampenfieber habe ich immer, vor jedem Konzert. Aber das geht schon. Ich stehe gern auf der Bühne, während Anne lieber im Studio gearbeitet hat. Auf Tournee zu gehen, ist immer anstrengend, egal ob allein oder zu zweit. Das weiß ich aus Erfahrung. Da muss man sehr diszipliniert leben, um das durchzustehen.

Haben Sie ein spezielles Rezept, um sich fit zu halten?

Gesund leben, würde ich das zusammenfassen. Dazu gehört gesunde Ernährung – ich lege auch mal einen vegetarischen Tag ein – und nach Möglichkeit jeden Tag Sport. Ich mache Ausdauer- und Krafttraining.

Und speziell für die Stimme?

Ehrlich gesagt: Ich bin wieder zu meinem alten Gesangslehrer gegangen. Der ist einfach perfekt. Ich fühle mich bestens vorbereitet für meine große „Lieder“-Tour.

Was lockt Sie nach Schwerin?

Schwerin ist eine schöne Stadt. Ich war schon mal da. Vor allem die Altstadt hat mir gefallen. Ich will vor dem Konzert mit der Band ein bisschen bummeln gehen. Ende März kann man doch bestimmt schon draußen im Straßencafé sitzen. Ich freue mich jedenfalls schon auf Schwerin und die Schweriner.



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