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Wittenburger Brücke eingeweiht : Abschnitt geschafft – Brücke fertig

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Wittenburger Straße: Bauwerk in Rekordbauzeit fertig gestellt – EU trägt drei Viertel der mehr als vier Millionen Euro teuren Investition

svz.de von
erstellt am 15.Dez.2015 | 21:00 Uhr

Erleichterung bei Händlern und Gewerbetreibenden der Innenstadt: Mit der Einweihung der neuen Eisenbahnbrücke in der Wittenburger Straße entspannt sich die Verkehrssituation spürbar. Nach nur neun Monaten Bauzeit haben gestern Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow, Baudezernent Bernd Nottebaum und der Geschäftsführer der Matthäi GmbH Björn Bick die neu gebaute Brücke in der Wittenburger Straße für den Verkehr freigegeben.

„Dies ist eine gute Stunde, Wir haben ein neues Stück Schwerin“, sagte Gramkow. „Gemeinsam haben wir es geschafft, dass die Brücke in Rekordbauzeit von nur neun Monaten fertig wurde. Dies war nur möglich, weil die Zusammenarbeit perfekt geklappt hat, Absprachen eingehalten wurden. Dafür herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Planungsbüros IBD Ingenieurgesellschaft mbH, an die bauausführende Firma Matthäi und weitere beteiligte Unternehmen sowie unser Amt für Verkehrsmanagement.“

Auch Bick bestätigte: „Die gute Zusammenarbeit war das Ausschlaggebende. Kurze Entscheidungswege und ein reibungsloser Ablauf waren der Weg zum Erfolg.“

Ende vergangenen Jahres eröffnete sich der Stadt die Möglichkeit, die Brücke mit Fördergeldern des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung neu zu errichten. „Bedingung war allerdings: Sie musste in diesem Jahr fertiggebaut sein“, erinnerte die Oberbürgermeisterin. „Wir haben an den Erfolg geglaubt.“

Der Brückenneubau hat 4,12 Millionen Euro gekostet und wurde durch das Wirtschaftsministerium mit rund 3,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds gefördert. In drei Bauphasen wurde seit März eine Leitungsbrücke zur Verlegung der Versorgungsleitungen errichtet, das alte Brückenbauwerk abgerissen und schließlich in in 191 Tagen die neue Brücke errichtet. 1000 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl wurden verbaut. Damit kann sie locker einen 60-Tonner tragen. Baudezernent Bernd Nottebaum dankte Anwohner und Geschäftsleuten für ihr Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauphase.

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