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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. September 2017 | 10:46 Uhr

Innenstadtverkehr : Abkürzung Fußgängerzone?

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Straßensperrungen zwingen Verkehr auf Umwege – Polizei erhöht Kontrollen

von
erstellt am 10.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Lieferverkehr, Versorgungsfahrzeuge und Durchfahrtsverkehr – rollen durch Schwerins Fußgängerzone mehr Autos als eigentlich dürfen? Immer wieder erreichen die SVZ-Redaktion Leserbriefe. Anwohner wenden sich an unseren „Heißen Draht“ und bemängeln die Lautstärke in der Innenstadt. Passanten beschweren sich über „zu viel Verkehr in der Fußgängerzone“. Eine unendliche Geschichte oder was ist da los?

Ob Poller die Irrfahrten durch die eigentlich autofreie Innenstadt langfristig abblocken, bleibt abzuwarten. Der gesperrte Schlachtermarkt hält zumindest den Durchgangsverkehr von diesem zentralen Marktplatz fern.

Auch die Polizei in der Schlossstraße will die Augen stärker offen halten. „Die Schweriner Beamten werden vermehrt darauf achten, dass die Durchfahrtsregeln im Innenstadtbereich eingehalten werden“, sagt Polizeisprecher Steffen Salow. „Und das nicht nur in der Schlossstraße.“

Fakt ist: In den Sommermonaten haben der Tourismus und der Bau-Sektor Hochsaison. Das ist vor allem in der Innenstadt zu spüren. Zahlreiche Baustellen zwingen den Verkehr auf neue Wege. Während sich die Autofahrer im Norden an die Dauerbaustelle am Bürgermeister-Bade-Platz gewöhnt zu haben scheinen, dürften die seit Montag laufenden Arbeiten in der Alexandrinenstraße für neue Umwege sorgen. Die Verkehrsplaner passten die Ampelphasen an die Situation an. Erst einmal ist die Fahrbahn zwischen Knaudt- und Reutzstraße bis Juli voll gesperrt. So ist die Alexandrinenstraße nur über die Wismarsche Straße zu erreichen.

Im Westen der Innenstadt halten die Arbeiten an der Wittenburger Straße den Verkehrsfluss auf. Die Umleitung über die Voßstraße ärgert die Anwohner mittlerweile schon so sehr, dass sich eine Bürgerinitiative gegründet hat, die die politischen Gremien beschäftigt. Hier könnte eine neue Lösung auch neue Wege bedeuten.

Doch damit nicht genug: Der Druck auf den Verkehrsfluss dürfte in und um die Innenstadt im Juni noch stärker werden. Anfang des Monats soll die Schelfstraße zur Baustelle werden. Abschnittsweise wird sie voll gesperrt – werden Autofahrer wohl über Nebenstraßen geleitet. Ende des Monats müssen diese allerdings auch auf dem Innenstadtring mit Behinderungen rechnen. Dann beginnen die Schlossfestspiele auf dem Alten Garten. Giuseppe Verdis Oper „Nabucco“ hat am 27. Juni Premiere. Spätestens dann sind alle Hauptschlagadern der Innenstadt belastet. Autofahrer sollten auf Fahrrad oder Bus und Bahn umsteigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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