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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. Oktober 2017 | 11:46 Uhr

Schweriner Museum : Abenteuer im Feuerwehrmuseum

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zweitägiges Fest lockte große und kleine Besucher in die Halle am Fernsehturm. Eine Ausstellung mit Atemschutztechnik wird erweitert

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2017 | 21:00 Uhr

Die Augen von Ben Lehmann und seiner Kusine Elisa Kruse leuchteten. Die beiden Kinder verbrachten ihren Sonntagnachmittag beim Museumsfest des Schweriner Feuerwehrmuseums und waren begeistert. „Mir hat das Spritzen besonders gut gefallen“, sagte die Siebenjährige. Mit einer Handdruckspritze konnte sie ein imaginäres Feuer löschen. „Ich mochte den Parcours für das ferngesteuerte Modellauto besonders gern“, ergänzte der Fünfjährige.

Einmal im Jahr, am dritten Wochenende im August, veranstaltet das Feuerwehrmuseum sein zweitägiges Fest. „Am Sonnabend hatten wir knapp 400 Besucher und auch mit dem Sonntag sind wir sehr zufrieden“, erzählte Uwe Rosenfeld. Der Museumsdirektor hat sich mit seinen Kameraden ein buntes Programm für die Besucher überlegt und dabei besonders an die Kinder gedacht. Hüpfburg, Fahrten mit dem Modellauto, ein Quiz zur Ausstellung, Spritzen – für die kleinen Gäste war Spannung und Aufregung garantiert. „In der historischen Atemschutzübungsanlage konnten sie sich zudem wie echte Feuerwehrleute fühlen“, so der Direktor. Jedes Kind, das an den Aktivitäten teilnahm, bekam zur Belohnung ein Modellauto sowie Süßigkeiten.

Doch auch für die älteren Besucher gab es neben der ständigen Ausstellung allerhand zu entdecken. Es wurden Filme aus der Feuerwehr- und Museumsgeschichte gezeigt, Vereine aus Rostock, Wismar und Schwerin präsentierten Schiffe, Flugzeuge, Militärfahrzeuge und Autos in der Modellbauausstellung, auf dem Flohmarkt konnte gestöbert werden.

„Uns hat es sehr gut gefallen,“ waren sich die Eltern von Ben Lehmann einig und lobten die Führung von Mathias Görne. Die Familie war extra aus Bad Kleinen gekommen und wurde nicht enttäuscht. „Besonders für Kinder lohnt sich der Besuch.“

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