Schweriner Wissenschaftswoche : Ein Laster voller Innovationen

Zweites Bild für Online: Der Innotruck ist für alle Besucher noch am Donnerstag geöffnet.
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Zweites Bild für Online: Der Innotruck ist für alle Besucher noch am Donnerstag geöffnet.

Im Innotruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt es technische Entwicklungen zu entdecken

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14. November 2019, 05:00 Uhr

Zahlreiche Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden erwarten bis zum Freitag die Gäste der 8. Schweriner Wissenschaftswoche. Im Mittelpunkt stehen Fragen und Anwendungen der „Künstlichen Intelligenz“. SVZ berichtet über interessante Veranstaltungen.

Ein Innovations-Botschafter

Fast doppelt so hoch wie ein normaler Laster, schwarz, mit buntem Muster. So steht er vor dem Ludwig-Bölkow-Haus. Der Innotruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Innovations-Botschafter soll er sein. Der Bevölkerung zeigen, woran in Deutschland aktuell geforscht wird. „Es ist oft schwer Informationen über aktuelle Forschung zu bekommen“, sagt Dr. Dominik Klinkenbuß. Gemeinsam mit seinem Kollegen Torben Schindler steht er im Innotruck. Sie sind Ansprechpartner für alle Interessierten, die den Hightech-Laster besuchen. So auch für ein modernes Mini-Labor.

Kaum größer als eine handelsübliche CD ist die LabDisk. Mit ihr können Blutproben schnell und unkompliziert untersucht werden. Ein voll ausgestattetes Labor ist dafür laut Klinkenbuß nicht mehr nötig. Das Mini-Labor ist ein Beispiel für die Zukunftsaufgabe „Gesundes Leben“, die neben sieben weiteren Themenschwerpunkten im Innotruck präsentiert wird.

Etwa 80 Exemplare werden gezeigt

„Es handelt sich um aktuelle Forschung. Vieles gibt es so noch nicht auf dem Markt. Manches wird es vielleicht auch nie geben“, so Klinkenbuß. Anders als bei Produktpräsentationen, soll der Innotruck aber keine Werbeplattform sein. „Wir versuchen eine faire, wissenschaftliche Beurteilung“, sagt der wissenschaftliche Projektbegleiter. So würden die Ausstellungsstücke kritisch hinterfragt und auch Nachteile aufgezeigt.

Auch auf die Besucher warten wissenschaftliche Informationen. Mit fast allen Exponaten lässt sich interagieren. „Die Besucher können alles ausprobieren und auch an einem Quiz teilnehmen“, so Klinkenbuß. Dafür gebe es Chips, über die kontaktlos die Fragen an verschiedenen Stellen aktiviert werden. Am Ende erhalte jeder eine persönliche Auswertung.

Zielgruppe des Innotrucks auch Schüler

„Es ist unser Ziel, junge Leute für die Innovationen und Technik zu begeistern“, sagt IHK-Sprecher Andreas Kraus. Und die Schulklassen nutzen das Angebot. „Vor allem elfte und zwölfte Klassen haben ihn in den vergangenen Tagen besucht“, so Kraus. Daher sei er froh, dass sie den Innotruck für die Wissenschaftswoche gewinnen konnten.

Wer die Ideen und Technik des Innotrucks selbst entdecken möchte, hat dazu heute noch einmal die Gelegenheit. Die Ausstellung ist von 9 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag ist sie für Schulklassen reserviert.

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