Schwerin : Welt-Frühgeborenen-Tag: Starker Start für kleine Helden

Dr. Claudius Werner ist Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin in den Schweriner Helios Kliniken
Dr. Claudius Werner ist Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin in den Schweriner Helios Kliniken

Mediziner zum Welt-Frühgeborenen-Tag: Bessere Chancen auf normales Leben

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15. November 2019, 05:00 Uhr

Damit schwache Frühchen die Chance auf einen starken Stark ins Leben haben, ist die Nähe zu den Eltern ganz entscheidend. Darauf verweist Dr. Claudius Werner, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin in den Schweriner Helios Kliniken, anlässlich des Welt-Frühgeborenen-Tages am kommenden Sonntag. Jedes zehnte Neugeborene auf der Welt ist ein Frühchen – wird also vor dem Ende der 37. Schwangerschaftswoche geboren oder wiegt bei der Geburt weniger als 2500 Gramm.

Nur eingeschränkt atmen

Die gute Nachricht: Die Überlebensrate der Frühgeborenen ist kontinuierlich besser geworden. „Die Fortschritte in der Medizin machen es immer öfter möglich, dass unsere kleinsten Patienten den verfrühten Start ins Leben unbeschadet überstehen und oft ein weitestgehend normales Leben führen“, so Dr. Werner. Sein Team versorgt täglich Frühgeborene in der Neonatologie der Klinik. Dafür brauchen die ganz Kleinen rund um die Uhr ganz besondere Aufmerksamkeit.

Oft können sie nur eingeschränkt oder gar nicht selbst atmen, trinken oder ihre Körpertemperatur halten. Je mehr Zeit die Eltern mit ihrem Familienzuwachs verbringen, ihm Geborgenheit, Wärme und Zuwendung schenken, desto besser kann es sich entwickeln. Später sei es wichtig, dass sie die Entwicklung ihres Kindes bis weit in die Schulzeit genau beobachten. Unterstützend gibt es spezielle Beratungs-, Hilfe- und Therapieangebote genauso wie spezialisierte Kliniken.

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