zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

21. Oktober 2017 | 04:51 Uhr

Plater Dorffest : 825 Pfandflaschen fürs Jubiläum

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Sammelaktion an der Kita „Störspatzen“ war erfolgreich: Erlös fließt in die Ausgestaltung des Kinderfestes

von
erstellt am 21.Mai.2016 | 16:00 Uhr

„Die genaue Zahl kann ich gar nicht nennen. Wir gehen aber davon aus, dass es mehr als 825 Flaschen sind“, sagt Jörg Lüttig, Kita-Leiter in Plate. 825 sollten es auf alle Fälle sein. Denn so alt wird das Lewitzdorf in diesem Jahr. Das Jubiläum wird vom 2. bis 10. Juli in der gesamten Gemeinde gefeiert. Die Kita wollte ihren Beitrag dazu leisten. Daher hatten die „Störspatzen“ Pfandflaschen für einen guten Zweck gesammelt. Der Erlös aus dem Verkauf – für eine Plastikflasche gibt es 25 Cent – kommt den Kindern der Gemeinde Plate zugute. Denn am 8. Juli findet im Rahmen des Dorfjubiläums ein großes Kinderfest fest. Kita und Grundschule werden es maßgeblich gestalten – mit attraktiven Angeboten. Und die kosten natürlich Geld. Daher sind die Organisatoren froh, dass der Elternrat der Kita – konkret war es Andy Seebold – den Vorschlag mit der Sammelaktion gemacht hat.

Die Kinder haben an mehr als zehn Tagen Pfandflaschen aus Plastik von zu Hause mitgebracht. Glasflaschen sollten es nicht sein. Zum einen, weil sie kaputt gehen könnten und Glasscherben eine Gefahr darstellen, und zum anderen weil sie schwerer sind. Die ausgespülten und verschlossenen Plastikflaschen landeten in einer „Netz-Wanne“, die im Eingangsbereich der Kita eingerichtet wurde. Anfangs klappte es mit dem Zählen hervorragend. Kinder bzw. Eltern haben auf einer Tafel eine Strichliste geführt. Bei 600 aber war die Tafel voll. Danach wurden noch viele weitere Flaschen eingeworfen. Die genaue Übersicht ging dabei verloren, erzählt der Kita-Chef, was allerdings kein Problem darstelle. Wichtig sei, dass viele, viele Flaschen angekommen sind.

Jetzt werden die Kinder „mit großem Vergnügen“ die Flaschen zählen, kündigt Jörg Lüttig an. Jeden Tag wolle man jetzt ein paar gefüllte Säcke beim Edeka-Einkaufsmarkt abgeben. Das sei mit dem Markt so abgesprochen. Anders sei das Pensum auch gar nicht zu schaffen – nicht für die Kita und nicht für den Einkaufsmarkt. Die Kinder sind auf das Ergebnis gespannt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen