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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. Oktober 2017 | 09:52 Uhr

Crivitz : 48 Betonpfähle für den Anbau

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Gründungsarbeiten für den Erweiterungsbau des Amtsgebäudes in Crivitz sind in vollem Gange

von
erstellt am 30.Okt.2015 | 15:00 Uhr

Hinter dem Amtsgebäude in Crivitz haben die Gründungsarbeiten für den Anbau begonnen. Das große Gerät – ein Bohrpfahlgerät – ist nicht zu übersehen. Damit werden Löcher ins Erdreich gebohrt – 13,50 Meter tief. Diese Löcher werden anschließend mit Beton gefüllt. Insgesamt sind 48 nötig, um einen stabilen Bauuntergrund zu bekommen. Denn das ist das Problem auf dieser Baustelle: Der Untergrund ist morastig und muss stabilisiert werden. Das erfolgt jetzt.

Weil die Bohrlöcher nicht gerammt, sondern gebohrt werden, halten sich der Lärm und die Erschütterungen in Grenzen. Von Vorteil sei zudem, so Amtsvorsteherin Heike Isbarn, dass keine Erde aus dem Boden geholt wird. Diese wird unterirdisch zur Seite verdrängt. So muss kein Boden abgefahren werden.

Ein Großteil der Arbeiten ist schon erledigt. Am Montag nächster Woche will die Firma fertig werden. Dann rückt das mehr als 70 Tonnen schwere Gerät wieder ab – mit einem Schwerlaster. Dafür muss, wie schon bei der Ankunft, die Amtsstraße voll gesperrt werden.

Anschließend errichtet eine Schweriner Baufirma die Betonplatte, diese bildet sozusagen die Sohle des künftigen Gebäudes, erklärt Architekt Frank Albers, dessen Büro in Gädebehn mit der Planung beauftragt worden ist. Wenn das Wetter mitspielt, soll die Betonplatte Ende des Jahres errichtet sein. Danach folgen die Arbeiten für den Rohbau. Geht alles nach Plan, kann im Mai Richtfest gefeiert werden. Ende 2016 soll der Anbau stehen, so dass die Mitarbeiter aus den derzeitgen Außenstellen Banzkow und Rampe Anfang 2017 nach Crivitz umziehen können. Dort ist dann Platz für alle Beschäftigen des Amtes. Parallel zum Anbau entsteht nur wenige Meter entfernt in der Parchimer Straße ein Mitarbeiter-Parkplatz mit 44 Stellplätzen und einem Carport für drei Dienstfahrzeuge. Der Anbau einschließlich Parkplatz kostet 3,1 Millionen Euro. Das Land fördert das Projekt mit 75 Prozent.

 

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