Film ab : „32 und kein bisschen leise“

Forscher in Sachen Paule: Die 22-jährige Jule ist nicht nur Fan des Kult-Kellers, sondern auch Hauptverantwortliche beim Filmdreh, den Sozialarbeiter Tobias Neumann initiiert hat.
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Forscher in Sachen Paule: Die 22-jährige Jule ist nicht nur Fan des Kult-Kellers, sondern auch Hauptverantwortliche beim Filmdreh, den Sozialarbeiter Tobias Neumann initiiert hat.

Jugendliche drehten einen Dokumentarfilm über den Paulskirchenkeller: Premiere ist heute um 19.30 Uhr

svz.de von
04. November 2014, 16:00 Uhr

Für Jule ist der Paulskirchenkeller ein zweites Zuhause geworden. Hier darf sie sein, wie sie ist, unverstellt, alternativ, anders als die Masse. Die junge Frau mit der ungewöhnlichen Haarfarbe war noch recht neu in der Stadt, als ein Freund sie mitnahm in den Treff, der in diesem Jahr 33 Jahre alt wird. „Ich wurde hier so freundlich und offen aufgenommen, dass ich seitdem eigentlich nicht mehr weg gegangen bin“, sagt die 22-Jährige lächelnd. Ein bisschen übertrieben ist das schon, denn der „Paule“ öffnet nur zweimal in der Woche, nämlich dienstags und donnerstags ab 16 Uhr. Dann gibt es Bananenmilch oder Pauletee, Billard oder Tischtennis, Musik, Leckeres aus der eigenen Küche und jede Menge Gespräche über das Leben, wie es ist und wie es sein könnte. Wer den kultigen Keller nicht aus eigenem Erleben kennt, der kann sich jetzt in einem Dokumentarfilm über die Paule-Faszination informieren. Premiere hat „32 und kein bisschen leise – eine Geschichte des Paulskirchenkellers“ am heutigen Dienstag um 19.30 Uhr – natürlich im Paule.

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