Kunst in Wittenburg : Wohin nun mit der roten Trompete?

<strong>Wohin mit der roten Trompete? </strong>Die Wittenburger haben nun die Möglichkeit, diese Frage mit zu entscheiden.<fotos> Thorsten Meier</fotos>
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Wohin mit der roten Trompete? Die Wittenburger haben nun die Möglichkeit, diese Frage mit zu entscheiden. Thorsten Meier

Sie haben in den letzten Monaten für eine Menge Aufsehen gesorgt, die künstlerischen, überdimensionalen Installationen in Wittenburg. Eine Umfrage soll klären, was nun mit der Kunst geschehen soll.

svz.de von
24. Januar 2013, 10:17 Uhr

Wittenburg | Sie haben in den letzten Monaten für eine Menge Aufsehen gesorgt, die künstlerischen Installationen der Potemkinschen Straße. Ob nun der täuschend ähnliche U-Bahn-Schacht, die überdimensionale Grammophon-Tröte oder auch rote Trompete genannt, die Vogelhäuschen, Briefkästen und Strickvorhänge an den Fassaden in der Großen Straße, sie alle haben ihren Zweck erfüllt.

"Ein Teil davon ist schon abgebaut. Vor allem die Lichtanlagen, die waren nur geliehen. Einige Sachen lassen wir auch erst mal noch stehen, wie beispielsweise den U-Bahn-Schacht. Er steht auf städtischer Fläche", berichtet Bürgermeister Norbert Hebinck. Aus unzähligen Gesprächen wisse er, dass sich viele Einheimische wie Gäste der Stadt erfreut hätten an den ausgefallenen Objekten, von denen nun einige für einen späteren Gebrauch eingelagert würden. "Außerdem läuft seit kurzem eine Umfrage zum Verbleib der roten Trompete in der Großen Straße 35 vor dem Bäckerladen. Wir würden gern die Meinungen der Wittenburger erfahren, was mit ihr passieren soll", informiert der Bürgermeister weiter. Wer mag, könne per Mail übers Internet unter der Anschrift owszak@stadt-wittenburg.de seinen Vorschlag kundtun. Das sei auch auf der städtischen Homepage unter der Rubrik "Umfragen" möglich. Hebinck "Ich persönlich könnte mir vorstellen, dass das ein oder andere Objekt unser Stadtbild bereichert, solange nicht an den Häusern gearbeitet wird."

Und das soll es bereits ab diesem Jahr. Denn, wie Hebinck erst Ende letzten Jahres bei einem Rückblick gegenüber der SVZ betonte, sei die Große Straße 2013 ein absoluter Schwerpunkt, in den durch die Kunstaktion des Sommers und Herbstes 2012 ordentlich Bewegung gekommen sei. So sollen nämlich die Häuser Nummer 36 und 92 saniert werden. Das Stadtoberhaupt hofft außerdem darauf, dass sich bei den Nummern 90 und 43 in diesem Jahr auch etwas tun werde. Denn durch zusätzlich bewilligte Städtebaufördermittel in Höhe von rund 520 000 Euro für das Programmjahr 2012, die auf die nächsten Jahre aufgeteilt würden, könnten Interessenten zeitnah bei einer Vollsanierung mit bis zu 50 Prozent unterstützt werden.

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