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Lokales

21. September 2017 | 18:03 Uhr

Wittenberger Hafen hat einen neuen Chef

vom

svz.de von
erstellt am 29.Mär.2011 | 06:48 Uhr

Wittenberge | Im Frühsommer geht der zweite Anleger des ElbePorts Wittenberge am Industriegebiet Süd in Betrieb. Als offizieller Übergabetermin ist der 31. Mai avisiert. Damit wird es möglich, vom Industriegebiet Süd aus auch Stück- und Schüttgut zu verladen. Der Umschlag von Flüssigkeiten wird seit Anfang Dezember 2009 praktiziert. Über 40 Schiffe haben seither den Wittenberger Hafen angelaufen. Die Fertigstellung des zweiten Anlegers markiert das Ende der Entwicklungsphase. "Der ElbePort nimmt jetzt seine Tätigkeit als multifunktionaler Hafen auf", sagt Heinrich Ahlers, Geschäftsführer der Hamburger Buss Group.

Verbunden damit ist ein Wechsel in der Geschäftsführung des ElbePorts: Rechtsanwalt Jürgen Thies, Prokurist bei der Carl Robert Eckel mann AG, übernimmt die Stelle des weiteren Geschäftsführers der ElbePort Wittenberge GmbH zusammen mit Heinrich Ahlers. Thies tritt die Nachfolge von Dr. Eckhardt Stübner an, der als Ingenieur die Entwicklung des elbestädtischen Hafens vorangetrieben hat. Der scheidende Dr. Stübner ist von Haus aus Projekt entwickler und wird der Hafengesellschaft auch weiterhin als Berater zur Verfügung stehen.

Personeller Zuwachs erfolgt außerdem vor Ort. In Wittenberge gibt es ab sofort einen Hafenchef. Michael Beyer ist dieser neue Betriebsleiter des ElbePorts. Er wird das operative Geschäft verantworten. Beyer war zuvor selbstständiger Berater für logistische Projekte in den Bereichen Umschlagsanlagen, Containerpackstationen, wasserseitige Transporte sowie Hafenumschlag und hat jahrelange Berufserfahrung als Terminalleiter gesammelt. Dr. Stübner führte Beyer in den vergangenen Wochen in die laufenden Geschäfte ein. "Wir werden den ElbePort schnellstmöglich in der Region als leistungsfähigen Hafen etablieren. Anlaufmöglichkeiten über Wasser, Straße, Schiene und ein umfangreiches Hafendienstleistungsangebot versprechen gute Wachstumschancen", erklärt Beyer.

Die Kommune hat im Zuge des Hafenausbaus in die Infrastruktur des Industriegebiets Süd investiert. Das ergänzte bzw. ausgebaute Schienennetz führt bis an die Wasserkante. Eine neue Straße erschließt die Zufahrt zum Anleger 2, dem eine neue 21 000 Quadratmeter großen Lagerfläche zugeordnet ist. Die bessere Erreichbarkeit des Hafens für größere Schiffe ist mit der Montage der neuen Hafenbrücke Mitte dieses Monats gegeben. Erstmals kann die Zufahrt zum Industriegebiet Süd ohne behindernde Brückenpfeiler passiert werden. Die neue Hafenquerung wird ebenfalls im Frühsommer eingeweiht.

Für den ElbePort plus Infrastruktur in Wittenberge Süd sowie für die Hafenbrücke konnte die Kommune zwölf Millionen Euro - Fördermittel und eigenes Geld - investieren.

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