Winter kann hereinschneien

...., um bei Wintereinbruch zu streuen und den Schnee von der Fahrbahn zu räumen.
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...., um bei Wintereinbruch zu streuen und den Schnee von der Fahrbahn zu räumen.

Der Straßendienst des Landkreises ist auf den bevorstehenden Winter eingestellt. Alle finanzielle, materielle und personelle Voraussetzungen sind nach den Worten des zuständigen Fachdienstleiters Detlef Schlüter gegeben.

svz.de von
18. November 2008, 05:24 Uhr

Hagenow/Ludwigslust | Detlef Schlüter und seine Mitarbeiter in Hagenow und Ludwigslust sind verantwortlich für insgesamt 567 Kilometer Kreisstraßen sowie 100 Kilometer Radwege. Der Fachdienstleiter Straßen und Tiefbau weist auf SVZ-Nachfrage darauf hin, dass die Vorbereitungen für den Winterdienst geschaffen sind.

"Winter ist bei uns seit 1. November. Wir haben wie in jedem Jahr die Einsatzpläne erstellt, die Besatzungen der Fahrzeuge wissen, welche Kreisstraßen sie im Ludwigsluster und im Hagenower Bereich sowie auch in der Randlage zu Schwerin zu beräumen haben", erläutert er.

"Der Landkreis hält den Winterdienst vor, dennoch ist jeder Kraftfahrer in der Pflicht, seine eigene Verantwortung wahr zu nehmen. Das betrifft die Ausrüstung der Fahrzeuge mit Winterreifen, die Fahrweise und auch die eigene Information über das zu erwartende Wetter, um nicht zu spät zur Arbeit zu kommen", mahnt Schlüter mit dem Hinweis an, dass der Winterdienst der Kreisstraßenmeisterei nicht überall solche Straßen garantieren kann, wie der eine oder andere sich das wünsche.

Zum Einsatz kommen eigene Kräfte und Mittel sowie Lohnunternehmen, die für den Winterdienst verpflichtet werden konnten. "Insgesamt stehen 14 eigene Fahrzeuge sowie bis zu vier Fahrzeuge von Lohnunternehmen bereit. Die Fahrzeuge der Kreisstraßenmeisterei sind auf dem Bauhof in Ludwigslust, in Hagenow sowie in Vellahn stationiert. Die Kraftfahrer sind eingewiesen und wissen, welche Straßen sie von dort aus zu beräumen haben. Zudem hat der Landkreis eine Salz-Lagerkapazität von 400 Tonnen", erläutert der Fachdienstleiter weiter. Dort, wo Linienverkehr und Schülerverkehr rollt, und das sind nach seinen Worten fast alle Kreisstraßen, sollte bei Bedarf morgens möglichst ein Mal mit Feuchtsalz abgestreut und geräumt sein.

Für Unterhaltung der Kreisstraßen festes BudgetDer Einsatz erfolgt nach Notwendigkeit, unter Beachtung der Leistungsfähigkeit des Winterdienstes und unter Berücksichtigung des Umweltschutzes und in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen der Polizei. Im Haushalt des Landkreises stehen rund 1,2 Millionen Euro für die Unterhaltung der Kreisstraßen und der Radwege zur Verfügung. Die Mittel, die beim Winterdienst ausgegeben werden, fehlen dann für die Unterhaltung der Straßen im Sommer. Schlüter erinnert sich an den vergangenen Winter, bei dem vergleichsweise wenig Einsätze gefahren wurden, was sich positiv auf die Unterhaltung auswirkte.

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