Wieder ein Toter, die Serie geht weiter

<strong>Das blieb</strong> vom Seat des Verunglückten 19-Jährigen am Ende übrig.
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Das blieb vom Seat des Verunglückten 19-Jährigen am Ende übrig.

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12. Februar 2010, 06:41 Uhr

Pritzier | Wieder gab es in der Region einen schweren Unfall, bei dem ein junger Fahrer tödlich verunglückt ist. Und wieder könnte es unangepasste Geschwindigkeit gewesen sein. Der 19-jährige Bundeswehrsoldat fuhr gestern Frü gegen ein Uhr auf der B 321 und kam nahe des Ortseinganges von Pritzier mit seinem Seat Ibiza von der Fahrbahn ab, schleuderte nach links von der Straße, durchfuhr einen Straßengraben und prallte gegen einen Baum. Der junge Mann war sofort tot. Auch hier wird ermittelt, und vieles spricht für nicht angepasste Geschwindigkeit. Zu den Ermittlungen gehört auch die Frage nach dem Straßenzustand der B 321 zur fraglichen Zeit.

Zusammen mit den beiden Verunglückten von Kogel hat der Landkreis Ludwigslust jetzt drei Tote zu verzeichnen, die bisher einzigen in ganz Westmecklenburg.

Einen weiteren schweren Unfall gab es am späten Donnerstagabend auf der A24 in der Nähe der Raststätte Gudow. Auf Mecklenburger Gebiet war ein Sattelzug ins schleudern gekommen und auf die Fahrbahn gekippt. Der 47 jährige Fahrer aus Sachsen hatte Riesenglück und konnte sich leicht verletzt selbst aus dem LKW befreien. Die anrückende Feuerwehren aus Zarrentin und Wittenburg mussten wegen der extremen Glätte erst einmal selbst streuen, um an der glatten Unfallstelle arbeiten zu können. Mehrere hundert Liter Diesel mussten aus dem geborstenen Tank abgepumpt werden. Da der LKW quer auf der Straße und teilweise im Graben lag, konnte der Verkehr zumindest halbseitig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die Bergung des verunglückten LKW zog sich noch bis in den Morgen hin. Die Polizei wies angesichts der sich häufenden schweren Unfälle daraufhin, unbedingt mit angepasster d. h. langsamer Geschwindigkeit unterwegs zu sein, zumal gestern auch Verwehungen das Fahren deutlich erschwerte.

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