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Lokales

13. Dezember 2017 | 02:46 Uhr

Wer kennt die schönste Radstrecke?

vom

svz.de von
erstellt am 05.Apr.2011 | 06:20 Uhr

Schwerin | Mit Kind und Kegel oder ganz allein, im dynamischen Sportleroutfit oder im lässigen Freizeitlook - Alt und Jung treten gut gelaunt in die Pedalen. Doch wohin radeln die Schweriner eigentlich? SVZ ist auf der Suche nach der schönsten, anspruchsvollsten, idyllischsten, kurz gesagt: der beliebtesten Radfahr-Strecke rund um die Landeshauptstadt. Fahren Sie abends kurz an den Zippendorfer Strand oder nach Frankenhorst? Oder bevorzugen Sie die Kräfte zehrende Runde um den Außensee? Schreiben Sie einfach die Anfangs- und Endpunkt Ihrer Tour auf, die Länge und geeignete Punkte für eine Rast. Wir sind für alle Vorschläge offen, schließlich wollen wir auch den Bewegungsmuffeln das Radfahren ans Herz legen.

Die Schwerinerin Ulrike Heese fährt am liebsten nach Plate. Nicht nur, weil dort ihre Freundin wohnt, sondern auch, weil ihr die Tour am Wasser entlang so gut gefällt. Über den Franzosenweg und Mueß - hier kann man bereits zum Eisessen einen Stopp einlegen - geht es an den Störkanal. "Da ist es anfangs zwar ein bisschen schmal und beim Überholen von Fußgängern muss man aufpassen, aber es ist sehr entspannend. Nebenbei sieht man Boote und Angler, kommt am Antenne-MV-Funkhaus vorbei und kann dann in Plate einkehren." Sie selbst schafft die Tour in 50 Minuten, anderthalb Stunden sollten aber alle die einplanen, die nicht jeden Tag auf dem Sattel sitzen. Wer eine andere Strecke zurückfahren möchte, dem empfiehlt sie einen Abstecher nach Peckatel und von dort aus am Wald entlang über Raben Steinfeld in die Stadt.

Um Schwerin für den Radtourismus attraktiver zu machen, haben Jürgen Krüger, Wolfgang Walter, Jörg Czogalla, Manfred Marquardt und Volker Schulz von der Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) Schwerin und Cornelia Böttcher von der Stadtmarketing Gesellschaft die Wintermonate genutzt, um vier Radtouren ins Umland vorzubereiten. Von Mai bis Oktober wird jeweils am Donnerstag eine Tour vor der Tourist-Information um 9 Uhr unter Leitung von zwei ADFC-Mitgliedern gestartet.

Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt dabei 15 Stundenkilometer, gefahren wird vorwiegend auf Radwegen, verkehrsarmen Straßen sowie gut befahrbaren Wald- und Feldwegen. Die Tour endet wieder vor der Schwerin-Information, je nach Länge gegen 16 Uhr. Die Lützow-Tour beispielsweise führt zuerst nach Neumühle, wo bei guter Sicht der Wasserturm bestiegen wird. Weiter geht es über Groß Brütz nach Lützow. Dort wird das Theodor-Körner-Denkmal besichtigt. Zurück fahren die Teilnehmer über Grambow, auf Wunsch mit einem Abstecher durch das Moor, und dann weiter nach Schwerin. Die Tour ist rund 65 Kilometer lang.

Schreiben Sie uns an Schweriner Volkszeitung, Gutenbergstraße 1, 19061 Schwerin oder mailen Sie an lokalredaktion@svz.de. Namen und Telefonnummer bitte nicht vergessen. Die schönsten Routen stellen wir in unserer Frühjahrsserie vor.


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