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Lokales

17. November 2017 | 18:44 Uhr

Wenn man gern ins Krankenhaus geht..

vom

svz.de von
erstellt am 13.Jun.2010 | 07:04 Uhr

Hagenow | Volles Programm mit fast vollständiger Belegschaft, viele Besucher von der ersten Minute an, großes Interesse an allen Stationen und ganz nebenbei wurde der volle Krankenhausbetrieb auch noch aufrecht erhalten. Das Kreiskrankenhaus hatte am Sonnabend groß eingeladen, und Hunderte kamen neugierig in die Flure und Stationen des modernen Hauses. Am Ende eines anstrengenden Tages schätzten sowohl Pflegedienstleiterin Christel Drewke als auch Chefarzt Dr. Frank Mandelkow die Gästezahl über den Tag auf etwa 1000. "Wir sind schon etwas überrascht und erfreut zugleich, mit so einem großen Interesse haben wir gar nicht gerechnet", freute sich Chefarzt Mandelkow und bedankte sich zugleich bei allen Mitarbeitern für den Einsatz am Sonnabend. Pflegedienstleiterin Drewke waren vor allem die vielen schwangeren Besucherinnen aufgefallen, die sich sehr ausführlich über die Mutter-Kind-Station und die Umstände im Kreißsaal informierten. Wobei dort die Möglichkeiten eingeschränkt waren, während des Tages der offenen Tür kamen drei Kinder zur Welt. Bauch an Bauch, das war auch Chefarzt Mandelkow nicht entgangen. "Wir haben gezielt gefragt und können sagen, dass wir viele Besucher aus dem Ludwigsluster Bereich hier hatten. Und das nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Situation um die dortige Geburtenstation.

Ebenfalls im Mittelpunkt des Interesses war der Bereich der Geriatrie, der im Hagenower Kreiskrankenhaus als zweiter Schwerpunkt neben allen anderen Leistungen betrieben wird. Gerade bei den älteren Patienten wird das Abflachen von Zäunen zwischen den einzelnen Fachbereichen immer wichtiger. Interdisziplinäre Ansätze, der zügige Kampf um die Mobilisation älterer Patienten nach schweren Eingriffen, all das wird mit Blick auf die immer älter werdenen Bevölkerung immer wichtiger. Entsprechend war das Interesse, eine 87-jährige Zarrentinerin hatte es sich an ihrem Geburtstag nicht nehmen lassen, sich das Hagenower Krankenhaus persönlich anzusehen. Interessant ist auch, dass die alten Strukturen des Hagenower Kreises beim Krankenhaus immer noch wirken, z. B. im Lübtheener Bereich oder bei den Einwohnern aus dem Amt Neuhaus. Die Mitarbeiter bekamen an ihrem Besuchertag, der nicht jedes Jahr stattfindet, auch Unterstützung von zahlreichen Sanitätshäusern, Hörgeräteakustikern und anderen Firmen, die sich um alle Themen rund um die gesunde Lebensweise kümmerten. Gut angenommen wurden auch die Angebote für die Kleinen, die auf dem Außengelände fürsorglich betreut wurden und etliche Spielmöglichkeiten hatten. Eine Klasse für sich waren die Auszubildenden des Krankenhauses, die mit ihren Tanzvorführungen als Gebrechliche für viele Lacher sorgten.

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