Weltenbummlerin wieder zu Hause

Für SVZ ausnahmsweise vor dem Studio-Tresen: Birgit Keller moderiert seit gestern das NDR-Nordmagazin. Reinhard Klawitter
Für SVZ ausnahmsweise vor dem Studio-Tresen: Birgit Keller moderiert seit gestern das NDR-Nordmagazin. Reinhard Klawitter

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24. November 2009, 08:26 Uhr

Gestern Abend stand Birgit Keller das erste Mal live vor den Kameras des "Nordmagazins". Nach fast 20 Jahren journalistischer Tätigkeit in Deutschland und dem Ausland arbeitet die 43-Jährige nun wieder in ihrer Heimatstadt. Timo Weber sprach mit der gebürtigen Schwerinerin.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Keller: Auf dem Wasser. Früher habe ich besonders die Fahrt mit der "Elfriede" rund um die Inseln nach Zippendorf genossen.

Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Alles, was zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation beiträgt, ist wichtig. Unternehmen in die Stadt zu holen und Bürokratie abzubauen, läge mir besonders am Herzen.

Wo kann man Sie in Schwerin am ehesten treffen?

Auf meiner Joggingstrecke rund um den Faulen See.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Das war als Schülerin bei Altstoffsammlungen.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für Erdbeer- und Schokoladeneis. Das gab es für 20 Pfennig die Kugel bei uns zu Hause um die Ecke in der Dr. Külz-Straße.

Was würden Sie gerne können?

Richtig schön malen.

Was stört Sie an anderen?

Arroganz und jede Form von Fremdenfeindlichkeit.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über meine sechsjährige Tochter, die bei einer Dokumentation über den Mauerfall erklärte, sie wisse, dass damals die Mauer zwischen Ost und Süd wegkam.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?

Schöne Frage, nächste Frage.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Den habe ich nicht. Aber ich habe große Achtung vor allen, die Zivilcourage beweisen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

"Schilf" von Juli Zeh.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Ich sehe vor allem gerne moderne deutsche Filmproduktionen wie zuletzt "Sieben Tage".

Wo trifft man Sie eher: bei einem Spiel der Posthandballer oder bei den SSC-Volleyballerinnen?

Ich war in den vergangenen Jahren nur zu Besuch in Schwerin bei meinen Eltern. Da blieb keine Zeit, zu den Spielen zu gehen. Aber wahrscheinlich würde ich eher zu den Volleyballerinnen gehen.

Wen würden Sie gerne mal treffen?

Den Regisseur Andreas Dresen.

Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Ein Mix aus italienischer und deutscher Küche.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

"She drives me crazy" von den Fine

Young Cannibals.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Meine erste Jeans aus dem Westen, die mir der Cousin meines Vaters organisiert hatte. Da war ich 16.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Unbedingt segeln gehen.

Was werden Sie als Rentner machen?

So weit denke ich eigentlich noch nicht. Aber auf dem Rasen im Garten zu sitzen und den Enkeln beim Spielen zuzusehen, wie es Peter Fox besingt, das könnte ich mir auch gut vorstellen.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Den Mitarbeitern des Speichers in der Röntgenstraße, die sehr gute Kulturveranstaltungen auf die Bühne bringen.

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