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Lokales

23. Oktober 2017 | 10:15 Uhr

Wellenweg genau abgesteckt

vom

svz.de von
erstellt am 03.Jun.2011 | 07:46 Uhr

Langenort | Noch in diesem Sommer kann sich Familie Schwarze/Wiencke auf das erste Sonnenbad auf ihrer neuen Terrasse freuen - mit Blick auf die Warnow. Denn sie haben direkt am Langenorter Ufer ihr Einfamilienhaus gebaut. Seit nunmehr vier Jahren steht es dort, doch eine Terrasse zum verweilen gönnte sich die junge Familie bisher nicht.

Mit ihrem Gewinn bei der NNN-Aktion "Einsatz in vier Hecken" wollen sich Steffen Schwarze und Isrun Wiencke für sich und ihre Kinder Jelle und Josephine nun ihren Traum erfüllen. Im Wert von 20 000 Euro bekommen sie einen neuen Garten und dazu gehören auch eine Terrasse und ein paar Wege. Die Konstruktion für die Terrasse aus Lärchenholz steht mittlerweile. "Die sieht wirklich schick aus", bewundert Bert Diedrich (28) die Arbeit seiner Kollegen vom Holzhandel Ä. Holz. Nur die Umgebung lädt noch nicht zum Verweilen und Genießen ein und auch die barrierefreie Zuwegung vom Garten aus auf die Terrasse fehlt noch.

Bis der gesamte Garten komplett umgekrempelt wird, ist es noch ein weiter Weg. Dafür müssen die Partner der NNN-Aktion erst einmal ordentlich in die Hände spucken. Vorarbeiter Diedrich von Wahl Straßenbau hat dabei alle Hände voll zu tun. "Die Abgrenzung für den wellenförmigen Kieselweg hinter dem Haus haben wir bereits abgesteckt", sagt der Straßenbauer. Abgegrenzt wurde der Weg mit Granitläufern. Insgesamt eine Tonne an Granitsteinen hat das Straßenbauunternehmen in zwei riesigen Säcken für die Wegbegrenzung auf das Grundstück an der Warnow befördert.

Den Untergrund für den Wellenweg macht Diedrich mit seinem Straßenbau-Kollegen Jan Nedder (32) undurchlässig. "Damit absolut kein Unkraut durchdringen kann, legen wir die Welle noch mit Fleece aus", sagt Diedrich. Außerdem muss ein Reinigungsschacht, der noch einen Meter aus der Erde guckt, ebenerdig eingekürzt werden. "Der muss zugängig bleiben, weil dort das Abwasser abfließt", ergänzt er. Der Profi rät der Familie, den Schachtdeckel nicht mit Steinen zu verdecken, da er sonst vergessen wird. Aber der übrige Weg wird mit optisch abwechslungsreichem Waschkies befüllt. "Der ist grau, schwarz und weiß", so der Vorarbeiter.

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