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Fotowettbewerb für das große Buga-Schild in Sternberg : Welches Motiv wird zum Plakat?

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Die Bundesgartenschau ist lange vorbei. Zwei Werbetafeln in Sternberg machen allerdings bis heute noch Einheimische und Gäste darauf aufmerksam.

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erstellt am 22.Jul.2011 | 08:59 Uhr

Sternberg | Die Bundesgartenschau ist lange vorbei. Zwei Werbetafeln in Sternberg machen allerdings bis heute noch Einheimische und Gäste darauf aufmerksam. "Wir haben seinerzeit zwei Standorte für die Buga-Tafeln vorgeschlagen mit der Maßgabe, dass das Gestell anschließend genutzt werden kann, eins durch die Stadt und das andere durch das Freilichtmuseum", erklärt Gerhard Krüger, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus, Kultur und Umwelt der Sternberger Stadtvertretung. Im vergangenen Jahr hatte der Ausschuss das Thema ein-, zweimal auf der Tagesordnung. "Es wird höchste Zeit, etwas Neues auf das Schild zu bringen", sagt Krüger.

Auf Empfehlung des Ausschusses hatte die Tourismusinformation dann für das Buga-Schild hinter dem Bahnübergang an der B 104 zu einem Fotowettbewerb aufgerufen: "Die Tafel soll mit einem Bild bedruckt werden (2x3 Meter). Hierfür können Sie Fotovorschläge und einen Slogan einreichen." Einsendeschluss war der 30. April 2011.

Einzelpersonen, aber auch die Witziner Dörpschaft, der Verein Sternberg und Mehr sowie der Sternberger Heimatverein in Zusammenarbeit mit Christine Jörss-Munzlinger beteiligten sich mit einzelnen Fotos bzw. Fotomontagen.

"Unsere Idee war es, die Bürger einzubeziehen. Es sind eine ganze Reihe von Vorschlägen gebracht worden. Allerdings wissen wir, dass wir zu wenig Vorgaben gemacht haben", schätzt der Ausschussvorsitzende heute nach Sichtung aller Arbeiten selbstkritisch ein. Eine kurzfristig einberufene Ausschusssitzung hat denn auch zu keiner Entscheidung geführt, so Krüger. "Wir hätten vorgeben müssen, was wir mit dem Schild erreichen und wen wir mit dem Schild ansprechen wollen. Die Mehrheit der Ausschussmitglieder ist überzeugt davon, dass dies vor allem Autofahrer sein werden, die in die Stadt kommen bzw. durchfahren. Durch Sternberg führen zwei Bundesstraßen. Daraus ergibt sich aber die Konsequenz, dass die Tafel nicht mit Informationen überfrachtet werden darf. Die Aussage muss in kurzer Zeit erfasst werden können", sagt Gerhard Krüger.

Um einen möglichst großen Konsens zu bekommen, hat er in den vergangenen Tagen über einzelne Punkte noch einmal mit einigen Ausschussmitgliedern gesprochen. "Es gibt Favoriten", sagt er, und Hinweise aus dem Ausschuss an die favorisierten Wettbewerbsteilnehmer. "In der nächsten Woche soll es eine Ausschusssitzung geben, zu der wir diese dann einladen wollen", kündigt Gerhard Krüger an. Denn Ziel sei, jetzt möglichst schnell auch zu einer Entscheidung zu kommen.

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