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31. Juli 2010, 01:57 Uhr

Karbow-vietlübbe | Die kritischen Äußerungen von Holger Klukas, Bürgermeister der Gemeinde Gallin-Kuppentin, zur Praxis der Arge, die an ihn gezahlte "Aufwandsentschädigung" auf Hartz IV anzurechnen (wir berichteten), bleiben Gesprächsthema. "Jemanden, der sich ehrenamtlich engagiert, so zu behandeln, ist ein Unding! Und das sage ich nicht nur als Amtskollegin von Holger Klukas, dem ich Respekt zolle, dass er sich so offen geäußert hat", meint Hanni Stolper, Bürgermeisterin der Gemeinde Karbow-Vietlübbe. Zudem wisse auch sie, dass die Behandlung der Hilfesuchenden unabhängig von ihrem Auftreten jeder Beschreibung spotte: "Wer in dieser Behörde sitzt, was auch für das Arbeitsamt gilt, hat einen gesicherten, ebenfalls durch meine persönlichen Steuergelder und das aller anderen finanzierten Arbeitsplatz. Diese Stellen haben sich als Dienstleister zu begreifen und das Mindeste, was ich von einem Dienstleister erwarte, ist Freundlichkeit!" Auch Beiträge der finanziell gebeutelten Kommunen sicherten den Bestand der Arge. "So wie jetzt kann es nicht weitergehen", sagt die Bürgermeisterin. "Ich werde versuchen, unsere Amtskollegin Ellen-Erika Raeschke (auch sie hatte sich zu dem Vorgang geäußert, d. Red.) dafür zu gewinnen, dass das Thema in den Amtsausschuss eingebracht wird."

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