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Lokales

22. November 2017 | 00:00 Uhr

Weitere Geschädigte klagen gegen VS

vom

svz.de von
erstellt am 15.Okt.2010 | 10:20 Uhr

Güstrow | Im Zusammenhang mit den Immobilienfondspleiten der Volkssolidarität wurden gegen die Kreisverbände Mecklenburg-Mitte und Bad Doberan-Rostock-Land fünf weitere Schadensersatzklagen beim Landgericht Rostock eingereicht. Dabei gehe es um eine Gesamtsumme von 165 000 Euro, sagt der Vorsitzende des "Interessenverbandes der Geschädigten von Volkssolidarität-Geldanlagen", Gottfried Hörnig.

Eine erste Schadensersatzklage von einem Ehepaar aus Güstrow war am 27. August vom Landgericht wegen Verjährung abgewiesen worden. Das Urteil sei inzwischen rechtskräftig, teilte der Anwalt eines der beiden Kreisverbände, Karsten Kramp, mit. Zudem informierte er darüber, dass die Kreisverbände der Volkssolidarität inzwischen gegen die Verursacher der Insolvenz der Volkssolidarität-Sozial-Immobilien GmbH vorgingen. Eventuelle zivilrechtliche Klagen auf Schadensersatzansprüche würden derzeit geprüft.

Ferner verwies der Anwalt darauf, dass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen "kurz vor ihrem Abschluss stehen dürften". Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gewerbsmäßigen Kapitalanlagebetrugs, Untreue und Insolvenzverschleppung. Der Schaden soll sich auf neun bis zehn Millionen Euro belaufen.

Die neuen Klagen stützen sich nach Angaben der Neuen Verbraucherzentrale auf ein gemeinschaftliches Handeln des Verbandes. Die Verjährung spiele da keine Rolle. Geplant seien 25 weitere Klagen.

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