Ludwigslust : Weißer Pracht gehts an den Kragen

Im Garnisonsgelände sind die Bushaltestellen vorbildlich geräumt. Doch nicht überall im Landkreis ist dies bereits der Fall. Thorsten Meier
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Im Garnisonsgelände sind die Bushaltestellen vorbildlich geräumt. Doch nicht überall im Landkreis ist dies bereits der Fall. Thorsten Meier

Die Schneefälle der letzten Tage führten zu Situationen, die so in unseren Breitengraden vorher nicht bekannt waren. Viele Straßen sind schneebedeckt, vereist, am Straßenrand bilden sich unpassierbare Schneehaufen.

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30. Dezember 2010, 06:58 Uhr

Ludwigslust | Die Schneefälle der letzten Tage führten teilweise zu Ausnahmesituationen, die so in unseren Breitengraden vorher nicht bekannt waren. Viele Straßen sind schneebedeckt, vereist, beziehungsweise es bilden sich am Straßenrand immer mehr Schneehaufen, die das Passieren der Fahrbahnen durch die Busse erschweren. Der Busverkehr in den Städten und Gemeinden des Landkreises Ludwigslust ist aber auch durch die weiße Pracht beeinträchtigt, die sich durch das Schieben angesammelt hat.

Detlef Arndt, Betriebsleiter für Verkehr und Technik bei der Ludwigsluster Verkehrsgesellschaft (LVG), macht deshalb gegenüber der Schweriner Volkszeitung darauf aufmerksam, dass es für den Linienverkehr insbesondere Probleme an den Bushaltestellen sowie in den Bereichen der Wendeschleifen an Schulen und in Gemeinden gibt. Vielerorts sei dort der Schnee nämlich nicht beräumt worden.

Wie Arndt betonte, werde von der LVG während der Wintermonate - im Interesse der Fahrgäste - alles unternommen, um einen ordnungsgemäßen und pünktlichen Betriebsablauf durchzuführen und zu gewährleisten. "Die Sicherheit der Fahrgäste und des Fahrpersonals haben hierbei jedoch höchste Priorität", sagte Arndt weiter. Angesichts der am kommenden Montag beginnenden Schule bitte er die Verantwortlichen darum, für schneefreie Bushaltestellen und Wendeschleifen zu sorgen, damit der Schülerverkehr problemlos anlaufen könne.

"Wir erwarten die nächsten Tage leichtes Tauwetter. Wenn es dann wieder friert, wird es an den Straßenrändern Eispanzer geben, die es zu überklettern gilt, werden sie nicht rechtzeitig weggeräumt. Das ist besonders für Schulkinder sehr gefährlich, denn sie könnten stürzen", so der Betriebsleiter, der für ein gefahrloses Ein- und Aussteigen der Mädchen und Jungen plädiert. Er wisse natürlich auch, dass alle Kommunen ihr Bestmöglichstes tun, um die Haltestellen frei zu bekommen. "Wir wollen nicht mit Fingern auf jemanden zeigen. Nur an die Verpflichtung der Städte und Gemeinden erinnern, damit die Mädchen und Jungen einen sicheren Schulweg haben."

In Ludwigslust beispielsweise sind Angehörige des städtischen Bauhofes dieser Tage dabei, die Bushaltestellen und Gehwege von der Schneelast zu befreien. "Der Schnee wird erst mal auf dem Schlossplatz gelagert, wir wissen sonst nicht wohin damit", erklärte ein Mitarbeiter in der Kanalstraße, während sein Kollege mit der Riesenschaufel die Ladefläche eines Multicars belud.

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