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Lokales

13. Dezember 2017 | 08:20 Uhr

Weg scheidet sich vor Hopfenstraße

vom

svz.de von
erstellt am 27.Apr.2011 | 07:12 Uhr

Perleberg | Der Kreisel von Perleberg nimmt Gestalt an. Doch bis Juli wird dieser Bereich noch eine Baustelle bleiben, somit eine Verkehrsader der Rolandstadt praktisch abgeklemmt sein. Im Klartext: Fahrzeuge müssen sich ihren Weg durch die Stadt suchen. Etliche nehmen da den durch die Kurmärker- und die Rosa-Luxemburg-Straße. Die Anwohner sind gelinde gesagt genervt, die Beschwerden häuften sich. Das Ordnungsamt hat daraufhin in den beiden Straßen sowie in der Hamburger Straße, Höhe Umspannwerk, den Verkehrszähler aufgebaut, um aussagekräftige Daten zu erhalten.

Die Auswertung liegt nun vor, wie Robert Kazmierczak, zuständig für Verkehrsangelegenheiten bei der Stadt, auf Nachfrage bestätigt. Jeweils eine Woche lang wurde registriert, wie viele Fahrzeuge und mit welcher Geschwindigkeit durch besagte Straßen gefahren sind. "Und es hat sich bestätigt, dass sich der Verkehr Höhe der Hopfenstraße wie erhofft verteilt", betont Robert Kazmierczak. Belegen kann er das jetzt mit konkreten Zahlen. Danach nehmen durchschnittlich 313 Fahrzeuge in der Stunde über die Hamburger Straße ihren Weg in die Stadt, 297 sind es in umgekehrter Richtung. Über die Kurmärker Straße fahren stündlich 151 Fahrzeuge, rauswärts sind es 163. "Das heißt, Höhe Hopfenstraße trennen sich die Wege, fast die Hälfte fährt hier entlang", listet Kazmierczak auf. Durch die Rosa-Luxemburg-Straße zur Lindenstraße waren es binnen 60 Minuten durchschnittlich noch 90 Fahrzeuge, in umgekehrter Richtung 106.

Besonders kritisiert wurde von Anwohnern die Geschwindigkeit, "denn an Zone 30 hält sich in der Rosa-Luxemburg-Straße fast niemand", so André Weiß, der dort wohnt. Nur ein subjektives Empfinden? "Die Zählung belegt, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Kurmärker Straße stadteinwärts bei 38 km/h lag, rauswärts bei 37 km/h. Ein Pkw wurde mit 50 km/h gemessen. Ein ähnliches Ergebnis steht für die Rosa-Luxemburg-Straße. 32 km/h ist der Durchschnitt in Richtung Lindenstraße, 36 km/h umgekehrt. Ein Pkw brachte es auf 55 km/h."

Allerdings sind die Verkehrszähler nicht geeicht, räumt Robert Kazmierczak ein. Dennoch wird deutlich, die Masse der Verkehrsteilnehmer hält sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, "mehr noch, viele fahren weitaus langsamer als 30 km/h". Auch das belegt die Zählung. Und noch eine interessante Zahl liefert sie: Am Spitzentag nahmen 1976 Fahrzeuge (gezählt wurden beide Richtungen) den Weg durch die Rosa-Luxemburg-Straße. Im Vergleich: Durch die Matthias-Hasse-Straße rollten an einem normalen Tag 8062 Fahrzeuge, gezählt wurde im vergangenen Jahr.

Auch die Revierpolizisten warfen verstärkt ein Auge auf das Verkehrsgeschehen in besagten Straßen. "Im Beschwerdezeitraum waren sie täglich vor Ort und kontrollierten vor allem auch Laster. Für jene, außer Busse und Lieferverkehr, ist die Durchfahrt hier nicht gestattet. Die Kontrollierten erwiesen sich allesamt als Lieferverkehr", heißt es aus der Pressestelle des Schutzbereiches.

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